
Nach der nicht zuletzt aufgrund des Wetters etwas durchwachsen verlaufenen Versuchsphase im Sommer 2009 wurde das Konzept überarbeitet und offensichtliche Hürden wie etwa das Umsteigen auf dem Weg zum Ziel aus dem Weg geräumt.
Was im Kulturhauptstadtjahr 2010 anders und besser werden soll, stellte die Koordinierungsstelle für Planungsaufgaben jüngst im Planungsausschuss vor. So soll der Fahrradbus im kommenden Jahr an jedem Sonntag der Monate Mai bis Oktober im eineinhalb bis zwei Stunden-Takt unterwegs sein. Komfortable Anhänger erlauben außerdem ein schnelles Auf- und Abladen der Räder.
Vor allem eine durchgehende Busverbindung von Nordkirchen, Cappenberg, Werne, Bergkamen, Kamen, Unna bis nach Fröndenberg und wieder zurück soll z.B. Fahrradbegeisterte aus dem eher flachen Norden bequem und sicher zu attraktiven und sportlich durchaus herausfordernden Routen im Süden bringen. Insbesondere Familien aus dem Süden könnten wiederum die fast kinderleichten Routen wie z.B. längs des Datteln-Hamm-Kanals oder auch zu besonderen Sehenswürdigkeiten wie Schloss Cappenberg oder Nordkirchen entdecken.
Alle Fraktionen im Planungsausschuss des Kreises begrüßten den Fahrradbus als wichtigen Baustein für das regionale Tourismuskonzept. Angeregt wurde von Seiten der CDU, auch über geführte Touren nachzudenken. Nicht verfolgt werden soll nach dem Votum der Politik die Idee, die Schnellbuslinie S 30 (Bergkamen-Dortmund) an Sommersonntag zu nutzen, um Radfahrer aus dem Dortmunder Raum in den Kreis Unna zu holen. Für eine solche Initiative sollte vielmehr auf vorhandene Bahn & Bike-Angebote gesetzt werden.
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