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Bocholt, den 27. November 2009 Modellrechnung lässt Bocholt um vier Prozent schrumpfenIT.NRW legt Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung vor Bocholt (pd). Ein wenig erschreckend, aber dennoch nicht unerwartet, sind die Zahlen, die der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) jetzt vorgelegt hat. Danach muss Bocholt im Vergleich der Jahre 2008 zu 2030 einen Bevölkerungsrückgang von 4 % auf dann knapp über 70.000 Bürgerinnen und Bürger hinnehmen. Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen hat IT.NRW als Statistisches Landesamt erstmals eine deartige aktuelle Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung für alle Städte und Gemeinden des Landes durchgeführt. Die Berechnungen stellen eine Anschlussrechnung an die Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens 2008 bis 2030/2050 dar, die IT.NRW bereits im Mai dieses Jahres vorgestellt hat. Bei der aktuellen Modellrechnung handelt es sich um "Status-quo-Berechnungen", d. h. bezogen auf die einzelnen demografischen Komponenten wurde die bisherige Entwicklung der Gemeinden - unter Berücksichtigung der zukünftigen Veränderungen - für den Berechnungszeitraum fortgeschrieben. Für jede der 373 kreisangehörigen Städte und Gemeinden des Landes wird die zukünftige Bevölkerungsentwicklung nach Alter und Geschlecht jeweils zum 1. Januar eines Jahres bis 2030 aufgezeigt. "Es handelt sich bei den jetzt vorgelegten Zahlen und eine reine Modellrechnung", so Klaus Kaiser, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, "inwieweit der Bevölkerungsrückgang tatsächlich so eintreten wird, ist von vielen weiteren Faktoren abhängig. Wir als Stadt werden auch weiterhin mit alle Mitteln versuchen, den Rückgang geringer ausfallen zu lassen. Wichtiger seien aber die vermeintlichen Rückgänge in den einzelnen Altersgruppen. "Hier ist die Stadt gefordert", so Kaiser weiter, "Umfang und Qualität der Infrastruktur den veränderten Bedarfen anzupassen." Vor allem die Änderungen in den Altersgruppen 60 - 80 (+ 35,9%), 80 und mehr (+77,9) als auch in den Altersgruppen 10 - 16, 16 - 19 und 19- 25 (jeweils ein Minus von über 30%) schlagen durch. "Hier ist es vor allem der Nachwuchs der arbeitenden Bevölkerung", so Kaiser, "der uns bis 2030 wegbricht, wohingehend die Zahl der Rentnerinnen und Rentner stark ansteigen wird, insbesondere die Anzahl der sog. 'Hochbetagten' (80 und mehr) mit einem plus von 78 % auf dann 5.500 Personen." Ergebnisse für kreisangehörige Städte und Gemeinden gibt es unter: http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2009/pdf/184_09a.pdf Pressekontakt: Stadt Bocholt - Klimakommune NRW, Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Klaus Kaiser, +49 2871 953-323, E-Mail: klaus.kaiser@mail.bocholt.de |
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Stadt Bocholt
Karsten Tersteegen
Berliner Platz 1
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Tel.: (0 28 71) 953-327
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