| Pressemitteilung vom27. November 2009
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Carmine Biscosi neuer Schulsozialarbeiter an der Wilhelm-Leuschner-Schule
Niestetal. Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt – der neue Schulsozialarbeiter Carmine Biscosi stammt nicht aus Italien, sondern aus Karlsruhe. „Ich wohne jetzt seit elf Jahren in Kassel und fühle mich hier in der Region wohl“, betont der 42jährige Biscosi, der im September die Nachfolge von Martin Schäfer antrat. Biscosi, der in der Kasseler Kultur- und Theaterszene kein Unbekannter ist, will seine Erfahrungen im Bereich Musik und Theater in die Schulsozialarbeit an der Niestetaler Gesamtschule einbringen. „Wichtig ist, dass die Schüler in den 5. und 6. Klassen soziale Kompetenzen trainieren – das gemeinsame Erarbeiten eines Bühnenprogramms kann dabei helfen“, so Biscosi. Grundsätzlich wollen die Angebote der Schulsozialarbeit „Stärken stärken und Schwächen schwächen“, erläutert der Schulsozialarbeiter. Die von seinem Vorgänger eingeführten Angebote wie das Fußball-Projekt „Freestyle“ würden auf jeden Fall weitergeführt.
„Die Angebote der Schulsozialarbeit passen sehr gut in unser Schulkonzept“, ergänzt Schulleiterin Eva Diegel. Ab der 5. Klasse stehe Soziales Lernen als Baustein des Bildungsauftrags der Schule fächerübergreifend auf dem Lehrplan. Diegel: „Die Erfahrung zeigt, dass im Unterricht auffällige Schüler häufig Anerkennung brauchen, die in den Projekten der Schulsozialarbeit vermittelt werden kann.“ Die Schule habe sich außerdem dafür entschieden, demokratisches Bewusstsein und die Fähigkeit selbst Verantwortung zu übernehmen, bei den Schülern zu fördern. „Durch die Bildung von Klassenräten gibt es die Möglichkeit für die Schüler, selbst Vorschläge zur Problemlösung zu erarbeiten“, informiert die Schulleiterin.
Der Kreistag des Landkreises Kassel hatte im März 2005 ein Rahmenkonzept für Schulsozialarbeit und Kooperation von Jugendhilfe und Schule im Landkreis Kassel beschlossen. Mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 wurde damit unter bestimmten Voraussetzungen an allen Schulen des Sekundarbereichs I sowie an Berufs- und einigen Grundschulen Schulsozialarbeit im Landkreis Kassel ermöglicht. Im Februar 2008 beschloss der Kreistag, dass die Schulsozialarbeit ausschließlich über die von den kreisangehörigen Kommunen an den Kreis abzuführende Schulumlage finanziert wird. „Zurzeit gibt es Schulsozialarbeit an 24 Schulen im Landkreis – die jeweiligen Schulsozialarbeiter sind entweder bei der kreiseigenen Arbeitsförderungsgesellschaft AGiL, freien Trägern, einer Gemeinde sowie in einem Fall beim Kreis selbst beschäftigt“, erläutert Anke Kordelle, Abteilungsleiterin Schulsozialarbeit des Landkreises Kassel. Die fachliche Verantwortung für die Arbeit der Schulsozialarbeiter liegt in allen Fällen beim Landkreis Kassel. Die Kosten für die Schulsozialarbeit belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, die der Kreis fast ausschließlich aus der von den kreisangehörigen Kommunen abgeführten Schulumlage finanziert.
Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn
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Schulsozialarbeit Niestetal
Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Carmine Biscosi, Anke Kordelle und Eva Diegel.
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