
Die liebevoll staffierte Handpuppe Toni stellte immer wieder kluge Fragen zur Musik, die Bernie anschaulich beantwortete. Vieles davon war auch für die Erwachsenen neu und interessant, so dass nie Langeweile aufkam. Das auch musikalisch kurzweilige Kammerkonzert fand auf hohem Musizierniveau statt. Geigerin Freya Deiting spielte sehr feinfühlig das Air von Bach, Klarinettist Matthias Grimminger glänzte mit Jeanjeans Konzertstück, und Jörg Wehner präsentierte einen virtuosen schnellen Satz aus Telemanns f-moll-Fagottsonate. Kazuyuki Ogimoto, der fabelhafte Pianist des Ensembles, begleitete nicht nur sehr aufmerksam die Solisten, er zeigte sein exzellentes Können vor allem bei Mozarts großen Weihnachtsmann-Variationen. Ein Höhepunkt des Vormittags war das lustige Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss, das Bernie zur passenden Musik von Alf Hoffmann charmant und witzig vortrug.
Am Ende wurde noch ein delikates Plätzchenrezept in Szene gesetzt und sogar musikalisch vorgetragen: Kekse wurden angemischt mit alten Nägeln, Kutschenfett und Wachteleiern - gut, dass danach bekömmlichere echte Kekse verteilt wurden. Die zahlreichen Zuhörer waren begeistert und entließen die Künstler nicht ohne eine jazzige Zugabe: Irving Berlins „White Christmas“.
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Bernie und Toni moderierten unterhaltsam das Programm.
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