Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 18. Dezember 2009

Aktuelle Ausstellungen im IBA-Shop

Magdeburg.

 

Der IBA-Shop in der Regierungsstraße ist auch zwischen den Feiertagen geöffnet. Zwei Ausstellungen laden aktuell zum Besuch ein: „alles im fluss“ und „Wächterhäuser - Hauserhalt durch Nutzung“ sind die Titel. Der Eintritt in den IBA-Shop ist frei.

 

 

Vom 24. bis 26.  und am 31. Dez. bleibt der IBA-Shop geschlossen. Geöffnet ist er zu folgenden Zeiten:

-         am 27. Dez. von 10.00 bis 17.00 Uhr

-         vom 28. bis 30.Dez. jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr

-         am 7. und 8. Jan. von 9. bis 19.00 Uhr

 

Am 9. Jan. 2010 wird der IBA-Shop zur Vorbereitung der der Ausstellungen "Kulturlandschaft Elbe" und "IBA-2010-Magdeburg" schließen. Beide Ausstellungen können ab dem 20. April 2010 besucht werden.

 

Bis zum 8. Jan. werden die Ausstellungen „alles im fluss“ und „Wächterhäuser - Hauserhalt durch Nutzung“ gezeigt. „alles im fluss“ ist der titel der Ausstellung, in der die Künstler Beate Schoppmann, Reinhard Rex und Michael Kott aus Magdeburg zeitgenössische Malerei als Auseinandersetzung mit der Stadt und Region Magdeburg präsentieren.

 

„alles im fluss“ ist die malerische Inszenierung des Lebens und Wandels der Stadt mit offenen Formen und besonderen Farbwirkungen. Die Künstler zeigen eine interessante Auswahl ihrer Werke auf Leinwand und Papier in großen und kleinen Formaten.

 

Die Ausstellung „Wächterhäuser - Hauserhalt durch Nutzung“ ist eine Wanderausstellung des Leipziger Vereins „HausHalten e. V“. Sie wurde von dem in Gründung befindlichen Verein „HausHalten Magdeburg“ organisiert. Der Magdeburger Verein i. G. will sich dafür einsetzen, dass bestandsgefährdete Altbauten in städtebaulich bedeutsamen Lagen gesichert und erhalten werden können. Interessierten Eigentümern sollen Erhaltungsoptionen für ihre bedrohten Gebäude eröffnet und Nutzer vermittelt werden.

 

 

 

 

 

 

Hintergrundinformationen zur IBA

Die Landeshauptstadt orientiert ihren Beitrag zur IBA 2010 am Leitbild "Leben an und mit der Elbe", denn der Fluss prägt maßgeblich die Identität des Stadtbildes. Aber Stadt- und Fluss­landschaft waren im Prozess des stetigen gesellschaft­lichen Wandels nachhaltigen Veränderungen unterwor­fen. Deshalb sollen die Elbe und ihre naturnahen Auen noch stärker als bislang in die Stadtlandschaft einbezogen werden.

 

Ziele der Magdeburger IBA-Beteiligung sind unter anderem die attraktive Gestaltung von Zugängen zur Elbe und Wegen entlang des Ufers, die Aufwertung der an die Elbe grenzenden  Stadtgebiete, die Suche nach Nutzungen für Brachflächen, die Stärkung der städtischen Identität und die Schärfung des Profils als innovative Wissenschaftsstadt.

 

An drei IBA-Schauplätzen entlang der Elbe werden exemplarisch neue Wege der Stadtentwicklung aufgezeigt:

  1. "Mehr Stadt – weniger Landschaft": Der ehemalige Handelshafen wird unter diesem Thema zu einem "Wissenschaftshafen" umgebaut. Er ist bereits heute ein schönes Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung am Fluss. Die Landeshauptstadt entwickelt hier ein lebendiges Stadtquartier mit Flächen für Dienstleistungen, Freizeit und Tourismus. Die "Denkfabrik" und weitere wissenschaftliche Einrichtungen qualifizieren den Wissenschaftshafen zu einem Zentrum für Innovation und Wissenstransfer.

 

  1. "Historisches Erbe am Fluss": Zweiter IBA-Schauplatz ist die Altstadt bis hin zum Elbbahnhof. Hier wird zum Beispiel mit der baulichen Entwicklung bisheriger Bahngrundstücke in unmittelbarer Nähe zum Fluss und zum südlichen Stadtzentrum eine neue Phase der Stadtentwicklung entlang der Elbe angestoßen. Ein Teil des Bereiches rund um die Elbe hat bereits wesentlich an Attraktivität gewonnen: die Elbuferpromenade wurde in vielen Bereichen verschönert, der Petriförder mit seinen Schiffsanlegestellen sowie die Lukasklause erstrahlen in neuem Glanz, der neue Stadtplatz und die Ginkgo-Allee laden zum Verweilen ein und die neue Brücke über das Schleinufer verbindet die touristisch attraktiven Bereiche des Domplatzes und des Fürstenwalls direkt mit einer begehbaren Ufermauer am Fluss.

 

  1. "Weniger Stadt, mehr Landschaft": Unter diesem Thema sollen die im Südosten gelegenen Stadtteile aufgewertet werden. Hier geht es um die zukünftige Gestaltung großer ehemaliger Industrieareale. Ziel ist die Verlagerung von Gewerbestandorten – weg von der Elbe, hinein in den Bereich zwischen Hauptstraße und Trassen der Deutschen Bahn. Durch diese Verlagerung könnten neu gewonnene Landschafts-, Freizeit- und Wohnbereiche an der Elbe entstehen. Die Siedlungsstrukturen zwischen der Elbe und der Bahnlinie sollen entflochten, die Ortskerne gestärkt und ihr Bezug zur Elbe in den Mittelpunkt dieses IBA-Schauplatzes gerückt werden. Um diesen Prozess erfolgreich zu führen, hat die Stadtverwaltung Strategien für ein Flächenmanagement entwickelt.

 




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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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