Presseinformation

Nr. 001 Steinfurt, 05. Januar 2010


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Straßenbau im Kreis Steinfurt - Bürgerradwege sind der Renner
Großprojekte hielten Straßenbauamt 2009 unter Dampf

Kreis Steinfurt. Das Jahr 2009 bleibt den Mitarbeitern im Straßenbauamt des Kreises Steinfurt in besonderer Erinnerung: Bauprojekte in bisher nicht da gewesener Größenordnung erforderten von Januar bis Dezember vollen Einsatz. Gefragt waren die Planer, Bauleiter und Controller, welche zwischen Baustelle und Büro wichtige Straßenprojekte für den Kreis Steinfurt und die Region vorwärts gebracht haben.

 

Amtsleiter Stephan Selker kann am Ende des Jahres Einiges bilanzieren: Angelaufen sind die Großprojekte K 1n - FMO, der Autobahnanschluss Flughafen Münster- Osnabrück. Hier steht die Brücke über die Autobahn BAB 1 kurz vor Vollendung. Mit der Verkehrsfreigabe wird – je nach Witterung – Mitte 2010 gerechnet. Weitere wichtige Projekte sind: die K 24n - Westumgehung Laggenbeck, wo der erste Abschnitt „Süd“ gebaut wird, und die K 50n – Südumgehung Altenberge. Dort wurde bereits die erste Teilstrecke freigegeben.

 

Daneben haben die Mitarbeiter im Straßenbauamt weitere Planungen und Baumaßnahmen vorangetrieben. Dies sind zum Beispiel die K 16 in Lotte, der Umbau der Westerkappelner Straße mit Neubau der Dütebrücke, die K 31n, Nordumgehung Lienen und weitere Um- und Ausbaumaßnahmen im gesamten Kreisgebiet

 

Auch für die Radfahrer war 2009 ein gutes Jahr. Der erste Abschnitt des Schlossalleenradweges zwischen Rheine und Steinfurt wurde fertig gestellt. Demnächst geht es weiter mit der Anschlussstrecke – gehobenes Radfahren bis nach Coesfeld ist dann möglich.

Weitere Radwege entlang von Kreisstraßen wurden fertig gestellt – teilweise mit Mitteln der Landesförderung, teilweise in gemeinsamer Finanzierung mit den betroffenen Gemeinden.

 

Als „Erfolgsstory wie im Bilderbuch“ sieht Stephan Selker das Bürger-Radwege- Programm, das der Kreis Steinfurt seit 2008 aufgelegt hat. Damit wird der Bau von Radwegen in Privatinitiative durch den Kreis Steinfurt finanziell und logistisch gefördert. Unzählige Anlieger, Nachbarn, Freunde und Sponsoren in den Gemeinden haben sich aufgemacht, „ihren Radweg vor der eigenen Haustür“ zu bauen. Bis Ende 2009 konnten fast 47 Kilometer Streckenlänge gebaut und gefördert werden.