| Pressemitteilung vom15. Januar 2010 |
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„Haus Holthenner“ wird Haus der Kultur Breuna. Das älteste Haus des Breunaer Ortsteils Wettesingen hat wieder eine Zukunft: Das „Haus Holthenner“ wird zu einem Haus der Kultur umgebaut. Möglich macht dies eine Investition von rund 100.000 Euro, die sich die Gemeinde Breuna und das Land Hessen teilen. „Die Konzeption, welche die Gemeinde für das Haus Holthenner vorgelegt hat, war so überzeugend, dass sowohl unser Amt für den ländlichen Raum wie auch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen eine 50prozentige Förderung des Projekts befürwortet haben“, informiert Landrat Uwe Schmidt bei einem Besuch in Wettesingen. Das 1651 errichtete „Haus Holthenner“ ist das älteste Haus im Ortsteil Wettersingen. In den letzten 50 Jahren wurde der „Holthenner“ nicht mehr bewohnt und nur als landwirtschaftlicher Lagerraum genutzt. „Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus ist vom Verfall bedroht und ist in seinem jetzigen Zustand ein Schandfleck für den Ortskern von Wettesingen“, erläutert der Breunaer Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann. Die Gemeinde verspreche sich von der baulichen Sanierung eine Aufwertung des Ortskerns. Henkelmann: „Außerdem ist das auch ein wichtiges Signal zum Erhalt anderer Fachwerkhäuser im Dorf und hoffentlich Vorbild für private Eigentümer“. Ausschlaggebend für die Förderung aus Mitteln der Regionalentwicklung sei eine nachhaltige zukünftige Nutzung des Kulturdenkmals, berichtet Landrat Schmidt. Durch die vorgesehene kulturelle Nutzung werde der Ortskern von Wettesingen belebt und es entstehe ein Treffpunkt für alle Bürger. Schmidt: „Gerade in Zeiten knapper kommunaler Kassen sind solche Investitionen besonders sinnvoll, da sie zeigen, dass mit Kultur und Bildung auch die kleineren Orte punkten können“. Geplant ist, dass im „Holthenner“ regelmäßig kulturelle Veranstaltungen stattfinden. „Zur Angebotspalette sollen eine Bücherstube, in der Lesungen stattfinden, Seminare im Breunarer Platt und Veranstaltungen des Heimat- und Geschichtsvereins gehören“, stellt Henkelmann die Bandbreite der kulturellen Nutzung vor. Außerdem sei an Ausstellungen zur Dorfgeschichte und von Künstlern aus Breuna und Umgebung gedacht. Der Heimat- und Geschichtsverein habe mittlerweile fast 200 Mitglieder – das neue Haus der Kultur sei auch eine Anerkennung für das Engagement des Vereins. Henkelmann: „Der Verein hat sich bereit erklärt, den Betrieb des Holthenner zu übernehmen – ein gutes Beispiel einer öffentlich-privaten Partnerschaft“. Bürgermeister und Landrat sind sich einig, dass im umgebauten „Haus Holthenner“ ein Zentrum für die örtlichen Vereine und für „jedermann“ entsteht, das über Wettesingen und Breuna ausstrahlen werde. Die Umbauarbeiten sollen – soweit es die Wetterlage zulässt – baldmöglichst beginnen und bis zum Sommer abgeschlossen sein. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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