
Menschen, die zu Hause einen an Demenz erkrankten Angehörigen pflegen, stoßen häufig an ihre Grenzen, da übliche Lösungsstrategien im Umgang mit dem Alzheimer-Kranken versagen. Neben der Trauer über diese Diagnose fällt es schwer, die Krankheit einzuordnen und zu verstehen, wie mit ihr umzugehen ist. Welche Bedürfnisse hat der Demenzkranke und welche Erwartungen stellt er an Pflege und Betreuung?
Da mit der Erkrankung auch eine Wesensveränderung des Betroffenen einhergeht, wird den Angehörigen unter Umständen ein langer, schmerzvoller Abschied von einem geliebten Menschen auferlegt. Aus Überforderung oder falsch verstandener Scham werden häufig noch an Alzheimer Erkrankte von den Angehörigen verschwiegen und fristen ein isoliertes Dasein.
In der Gruppe kommen pflegende Angehörige zum gemeinsamen Gesprächsaustausch, der Vermittlung praktischer Anregungen und Unterstützungsmöglichkeiten auch in rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten zusammen.
Weitere Informationen gibt es bei Margret Voß von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna, Tel. 02303/27-2829 oder E-Mail margret.voss@kreis-unna.de . Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Silke Schmücker, Fon 02303 27-1113, E-Mail silke.schmuecker@kreis-unna.de