Kreis Unna - Presse und Kommunikation

09. Februar 2010

Finanzstrukturkommission tagte

Verfahren für Suche nach Berater festgelegt

Kreis Unna. (PK) Die millionenschweren Einsparungen und Konsolidierungsanstrengungen der letzten Jahre haben nicht gereicht: Der Kreis Unna ist in finanzieller Not. Landrat Michael Makiolla und der Kreistag hatten sich deshalb Mitte Dezember bei der Verabschiedung des Kreishaushaltes 2010 auf den neuerlichen Einsatz der Finanzstrukturkommission (FSK) und auf einen externen Berater verständigt. Bei der ersten Sitzung am 8. Februar beschloss die FSK ein zweistufiges Verfahren für die Auswahl dieses Beraters.

Angeschrieben werden sechs Beratungsunternehmen, die nach den Osterferien Verfahrensvorschläge unterbreiten sollen und damit ihre Visitenkarte abgeben. Die FSK entscheidet danach, wer den Kreis bei seinem erneuten Bemühen um eine Konsolidierung der Kreisfinanzen begleiten und beraten wird. In welche Richtung es gehen könnte, machte Landrat Michael Makiolla bereits in der FSK-Sitzung am 8. Februar deutlich: „Wir wollen kein Rasenmäherprinzip und keinen Verschiebebahnhof, also keine Vorschläge, die den Kreishaushalt zu Lasten unserer ebenfalls unterfinanzierten Städte und Gemeinden sanieren.“ Vonnöten seien vielmehr auf den Kreis Unna und seine Strukturen und Aufgaben zugeschnittene Lösungsvorschläge.

Die Finanzstrukturkommission war 2006 auf Initiative von Landrat Michael Makiolla gebildet worden. Unterm Strich kamen bei der von der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) begleiteten Diskussion Einsparungen von rund 2 Millionen Euro - erreicht vor allem durch fast 40 Stelleneinsparungen - heraus.




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