Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 26. April 2010

Gemeinsamer Aktionstag zur Woche der Sonne am kommenden Montag vor der Verbraucherzentrale

Stadtverwaltung und Partner informieren

Mit einem gemeinsamen Aktionstag beteiligen sich die Landeshauptstadt Magdeburg, die Klimainitiative der Verbraucherzentrale und das Projekt "Solarenergie macht in Sachsen-Anhalt Schule" an der diesjährigen Woche der Sonne. Am kommenden Montag, dem 3. Mai, gibt es von 10.00 bis 16.00 Uhr vor der Verbraucherzentrale im Breiten Weg 32 vielfältige Informationen zur Solarenergie und dem Klimaschutz. Alle interessierten Magdeburgerinnen und Magdeburger sind dazu herzlich willkommen.

 

Das Umweltamt stellt dabei die Kampagne SolarLokal vor. Ziel dieser bundesweiten Imagekampagne ist es, den Anteil des umweltfreundlichen Solarstroms an der Energieerzeugung auszubauen. Innerhalb der Kampagne stellt die Landeshauptstadt kommunale Dachflächen zur Nutzung von Sonnenenergie bereit.

 

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt informiert über mögliche Maßnahmen für ein klimafreundliches Verhalten und gibt einen Überblick über Ökostrom und dessen verschiedene Gütezeichen. Mit der Präsentation von Elektrofahrzeugen beteiligt sich die Städtische Werke Magdeburg GmbH (SWM) an dem Aktionstag. Unter dem Titel "Solarenergie macht in Sachsen-Anhalt Schule" möchte die Muting GmbH Schüler mit dem Thema "Erneuerbare Energien" vertraut machen und damit auch für neue Berufsperspektiven sensibilisieren.

 

Alle Angebote zum gemeinsamen Aktionstag im Rahmen der Woche der Sonne sind kostenlos.

 

 

Hintergrundinformationen

Als Mitglied im Klimabündnis der europäischen Städte hat sich Magdeburg verpflichtet, einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz und zur Umweltbildung zu leisten. Die Reduktion der CO2-Emissionen ist die Hauptaufgabe des kommunalen Klimaschutzes. Die Bereiche Energieverbrauch und -erzeugung sowie der Verkehr verursachen mit Abstand die meisten Emissionen und bieten daher auch die größten Möglichkeiten, um CO2 zu vermeiden. Die klimaschonende Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energiequellen ist somit ein Schwerpunkt kommunaler Aktivitäten.

 

Im Juli 2006 hatte der Stadtrat beschlossen, dass Magdeburg "Modellstadt regenerativer Energien" werden soll. Diesem Ziel dient nicht nur der Einsatz umweltfreundlicher Technologien, sondern auch der weitere Ausbau der Kreislaufwirtschaft und der Produktionsstandorte für regenerative Energien und Energiesysteme. Mit der Firma Enercon als größten Hersteller von Windenergieanlagen in Deutschland und der Biodieselerzeugung verfügt der Wirtschaftsstandort Magdeburg hier bereits über prägende Unternehmen.

 

Neben dem Engagement von Wirtschaft und Bürgern geht auch die Verwaltung wichtige Schritte in Richtung Klimaschutz. Das Sanierungsprogramm kommunaler Gebäude ist verbunden mit erheblichen CO2-Einsparungen. Im Rahmen der Mitgliedschaft im Klimabündnis zum Erhalt der Erdatmosphäre unterstützt Magdeburg zudem seit 1996 jährlich Projekte zum Schutz des Regenwaldes, z.B. aktuell in Peru mit jährlich 2.500 Euro.

  

Kampagne SolarLokal

SolarLokal ist eine bundesweite Imagekampagne für Solarstrom in Kreisen, Städten und Gemeinden mit dem Ziel, den Anteil des umweltfreundlichen Solarstroms an der Energieerzeugung auszubauen. Für ihre Aktivitäten innerhalb der Kampagne, bei der die Landeshauptstadt kommunale Dachflächen zur Nutzung von Sonnenenergie bereitstellt, wurde die Landeshauptstadt Magdeburg mit dem diesjährigen Solarpreis der Deutsche Gesellschaft für Sonnenergie (DGS) ausgezeichnet. Damit würdigte die DGS das klimabewusste Handeln der Stadtverwaltung. Hervorgehoben wurde zudem die Nutzung von einem mit Ökostrom betriebenen Elektrofahrzeug.

  

Schulprojekt "Fifty/fifty"

Auch der Umwelterziehung misst die Stadtverwaltung erhebliche Bedeutung zu. Gemeinsam mit den Städtischen Werken organisiert die Stadt einen Energiespar-Wettbewerb für Schulen. Das Energie-Einsparmodell unter dem Motto "Fifty/fifty" trägt seit Jahren zur  CO2-Reduzierung bei. Das vom Umweltamt ins Leben gerufene und vom Stadtrat beschlossene Projekt "Fifty/fifty" an Magdeburger Schulen ist fester Bestandteil des städtischen Maßnahmeplanes zum Klimaschutz. Ziel ist die Energieeinsparung von Wasser, Wärme und Strom durch energiebewusstes Verhalten. Gleichzeitig sollen den Schülern die Zusammenhänge im Klimaschutz zwischen dem eigenen Handeln vor Ort und den globalen Auswirkungen näher gebracht werden. Fifty/fifty heißt, dass die Schulen 50 Prozent der verhaltensbedingt eingesparten Energiekosten erhalten. An dem Energiesparprojekt nahmen bisher insgesamt 33 Schulen erfolgreich teil. Die Bildungseinrichtungen konnten gemeinsam 220.000 Euro einsparen.




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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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