Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 06. Mai 2010

Inselteich im Klosterbergegarten kann noch nicht freigegeben werden

Feierliche Einweihung muss verschoben werden

Ottostadt Magdeburg.

Die ursprünglich für den kommenden Montag (10. Mai) vorgesehene Übergabe des im November letzten Jahres fertig gestellten Inselteiches im Klosterbergegarten durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper an die Bevölkerung muss verschoben werden. Ein neuer Übergabetermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Durch den lang anhaltend hohen Wasserstand nach dem langen Winter hat sich die Vegetation speziell am Ufersaum und auf den Teichböschungen noch nicht voll entwickeln können. Eine Begehung durch Parkbesucher würde zum jetzigen Zeitpunkt zu umfangreichen Schäden an den noch  nicht gefestigten Vegetationsflächen führen.

 

Nachdem der Wasserstand in den letzten 14 Tagen deutlich gesunken ist, lässt sich abschätzen, dass die Belastbarkeit der Gesamtanlage voraussichtlich ab Ende Juni gegeben sein wird. Der Termin der offiziellen Übergabe des Teiches wird dann rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Hintergrund

Peter Joseph Lenné hatte 1824 die Anlage eines Inselteiches im Klosterbergegarten geplant. Der ursprüngliche Teich war 1838 angelegt worden. Das Gewässer wurde 1968 wegen Bewirtschaftungsschwierigkeiten verfüllt und verschwand damit aus dem Stadtbild.

 

Jetzt bekam der Klosterbergegarten seinen Inselteich zurück. Im Rahmen der Baumaßnahme war eine großflächige Geländemodellierung zur Herstellung des Gewässerprofils notwendig, bei der rund 5.000 Kubikmeter Aushub anfielen.

 

Der geplante Inselteich wird mit Unterstützung einer Brunnenanlage vor allem mit Grundwasser versorgt. Sein Wasserstand hängt damit maßgeblich vom Grundwasserspiegel ab. Gleichzeitig wurde eine Anlage errichtet, die den künftigen Teich mit Regenwasser aus dem Baugebiet am früheren Elbbahnhof versorgt.

 

 

Zu Baumaßnahmen gehörten auch der Bau einer Insel, die Herstellung der historischen Uferlinie und die Anpassung vorhandener Parkwege in unmittelbarer Nähe entsprechend der denkmalpflegerischen Ziele. Außerdem wurde die von Lenné geplante Bepflanzung der Teichböschung und der Insel umgesetzt.

 




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