Zierenberg.
Das Beste kommt zum Schluss: fünfzehn neue Fahrbegleiter der Elisabeth-Selbert-Schule in Zierenberg erhalten ihre Fahrbegleiter-Ausweise nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Damit kann dieses Angebot für die Betreuung der Fahrschüler ohne Unterbrechung an der Zierenberger Gesamtschule weiterlaufen.
„Das Engagement der Fahrbegleiter ist beispielhaft und trägt sicherlich dazu bei, dass die Fahrt von und zur Schule für alle stressfreier wird“, unterstreicht Vizelandrätin Susanne Selbert die Bedeutung des Engagements der Schüler. Das Fahrbegleiter-Projekt solle Gewalt und Vandalismus im Vorfeld verhindern, statt im nachhinein Schäden zu beheben. Deshalb unterstütze der Kreis die Ausbildung von Fahrbegleitern an den Schulen im Kreis auch finanziell. Die pro Lehrgang entstehenden Kosten von rund 4.000 Euro übernimmt der Landkreis – die Organisation der Ausbildung übernimmt das jeweilige für die Schule zuständige Verkehrsunternehmen. In Zierenberg ist dies der Regionalverkehr Kurhessen (RKH).
„Ich bin froh, dass wir Fahrbegleiter an der Schule haben, da sich ihre Anwesenheit positiv in den Bussen bemerkbar macht“, ergänzt Schulleiterin Ute Walter. Walter lobt die gute und abwechslungsreiche Ausbildung, die den teilnehmenden Schülern auch über die reine Ausbildung zum Fahrbegleiter „viel gebracht“ habe.
Der Übergabe der Zertifikate über die erfolgreich absolvierte Ausbildung war ein Lehrgang vorausgegangen, in dem die Schüler von Trainern der RKH intensiv geschult wurden. „Der Lehrgang schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Schüler für ihre neue Aufgabe als Fahrzeugbegleiter fit gemacht werden“, erläutert Günter Volland von der RKH. Während des Lehrgangs wurden die neuen Fahrzeugbegleiter in Deeskalation und Konfliktbewältigung geschult. Außerdem wurden den Teilnehmern Strategien zum neutralen Verhalten sowie Kommunikationstechniken und Körpersprache näher gebracht.
„Es ist toll, dass sich wieder Schülerinnen und Schüler gefunden haben, die sich zum Fahrzeugbegleiter haben ausbilden lassen – bereits jetzt sollten die neuen Fahrzeugbegleiter dafür werben, dass sich auch in Zukunft wieder Nachfolgerinnen und Nachfolger finden“, wünscht sich Vizelandrätin Selbert. Am Landkreis werde die Durchführung der Schulungen auch in Zeiten äußerst knapper Haushaltsmittel nicht scheitern.
Außer an der Elisabeth-Selbert-Schule gibt es ausgebildete Fahrzeugbegleiter auch an der Erich-Kästner-Schule in Baunatal, der Söhre-Schule in Lohfelden, der Freiherr-vom-Stein-Schule in Immenhausen, der Gesamtschule Kaufungen, der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal, der Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein, der Gesamtschule Fuldatal, der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen und der Wilhelm-Leuschner-Schule in Niestetal. Zur flächendeckenden Versorgung fehlen noch die Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen, die Theodor-Heuss-Schule in Baunatal sowie die Gustav-Heinemann-Schule in Hofgeismar.
Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn
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