02. Juni 2010. „Das ist ein ganz wichtiges Signal und hoffentlich richtungweisend für die Zukunft“, sagt der Leeraner Landrat Bernhard Bramlage zur beabsichtigen Finanzierung der Landesbühne durch das Land Niedersachsen. Bramlage ist Verbandsgeschäftsführer der „Landesbühne Niedersachsen Nord“. Er reagiert mit seinen Äußerungen auf Pressemeldungen, denen zufolge für das laufende Geschäftsjahr und voraussichtlich auch für 2011 vom Land jeweils 140.000 Euro fließen sollen.
Der Landrat verweist in einer Pressemitteilung darauf, dass die im Theater-Zweckverband zusammengeschlossenen Kommunen die jährliche Verbandsumlage bereits freiwillig um 150.000 Euro erhöht haben. Das reiche aber noch nicht, um das drohende Finanzierungsloch zu schließen. Nun liege es ganz wesentlich in der Verantwortung des Landes, die langfristige Existenz der Landesbühne sicherzustellen. Der Verbandsgeschäftsführer forderte das Land auf, unabhängig von dem für 2010 und 2011 erreichten Etappensieg bald in Verhandlungen über die längerfristige Finanzierung einzutreten.
Es müsse alles daran gesetzt werden, so Bramlage, das Angebot der Landesbühne für die ostfriesische Halbinsel auch für die Zukunft zu sichern. Die Theatereinrichtung brauche wieder über einen längeren Zeitraum Planungssicherheit. Menschen aus dem ländlichen Raum müssten auch langfristig die Aufführungen der Landesbühne vor Ort besuchen können. Theaterkultur dürfe nicht erst in Oldenburg, Bremen oder Osnabrück anfangen.
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