Ottostadt Magdeburg.
Zu einem „Historischen Stadtrundgang auf Otto´s Spuren“ haben sich heute Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums aufgemacht. Nach Vorträgen, in denen die Sechstklässler ihre Forschungsergebnisse zu geschichtsträchtigen Orten der Stadt vorstellten, setzten sie ihre Erkundungen im Stadtzentrum fort. Stadtmanager Georg Bandarau überraschte die Schüler mit kleinen Ottostadt-Souvenirs.
Die Idee zu dem ungewöhnlichen Stadtrundgang hatte Geschichtslehrerin Angelika Häusler: „Der Bezug zur Heimatstadt macht Geschichte lebendig. Und wenn Schüler selbst erforschen, wie die Menschen im Mittelalter in Magdeburg gelebt haben, prägen sich auch die großen historischen Zusammenhänge viel besser ein.“
Heute haben die Sechstklässler bei einem Projekttag ihre Forschungsergebnisse zum Mittelalter in Magdeburg präsentiert. Dabei haben sie zunächst in Vorträgen die geschichtsträchtigen Orte ihre Heimatstadt vorgestellt, die mit Otto dem Großen verbunden sind. Neben Informationen zur Baugeschichte des Doms, des Klosters Unser Lieben Frauen und der Bastion Cleve haben sie die Stadtentwicklung erforscht und die Bedeutung dieser Orte im Mittelalter.
Bevor sich die Mädchen und Jungen aufmachten, ihre „Forschungsobjekte“ zu besuchen, wurde ein Theaterstück aufgeführt, das sich ebenfalls mit dem Mittelalter beschäftigt: Es thematisiert die Hexenverbrennungen, die im Mittelalter in Magdeburg stattgefunden haben sollen. Geschrieben hat das Stück Mona Lüder, eine Schülerin der Klasse.
Im Rahmen ihres Geschichtsprojektes haben die Schüler auch den Bogen in die Gegenwart geschlagen und die aktuelle Ottostadt-Kampagne der Landeshauptstadt kennen gelernt, für die die beiden bedeutenden „Otto´s“ der Stadtgeschichte – Otto den Großen und Otto von Guericke - Namensgeber waren.
Dafür gab es zum Start des Historischen Stadtrundganges Ottostadt-Souvenire. Stadtmanager Georg Bandarau überraschte die Mädchen und Jungen mit Schlüsselbändern und Süßigkeiten. „Ich freue mich, dass sich auch schon die junge Generation so ausführlich mit der Geschichte unserer Heimatstadt auseinander setz. Der historische Stadtrundgang ist eine gute Gelegenheit die Ottostadt noch besser kennen zu lernen“, so Bandarau