Kommunale Informationsverarbeitung Reutlingen-Ulm (KIRU) |
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10. Juni 2010 Verursacher müssen zahlenVerwaltungsgerichtshof Baden Württemberg verlangt gesplittete Gebühr für Schmutz- und Regenwasser. Rechenzentrum KIRU unterstützt Kommunen bei der Umsetzung des Urteils. Das auf den Grundstücken anfallende Regen- oder Oberflächenwasser wird bisher in vielen kleineren und mittelgroßen Gemeinden pauschal nach dem Frischwassermaßstab abgerechnet. Dabei wird nicht berücksichtigt, dass der Kostenanteil der Regenwasserbeseitigung an den Gesamtkosten der Entwässerung zwischen 35 und 45 Prozent liegen kann. In Baden-Württemberg wurde dies mit dem Urteil des Verwaltungsgerichtshof (VGH) vom 4.3.2010 als rechtswidrig erklärt. Der VGH verlangt auch von kleinen Kommunen eine gesplittete Abwassergebühr. Das Urteil soll zu mehr Gebührengerechtigkeit führen und die Gebühr noch stärker als bisher an der Kostenverursachung festmachen. Dies hat zur Folge, dass die Kommunen mit relativ großem Aufwand für jedes Grundstück die befestigte Fläche ermitteln müssen, um den Maßstab für die Oberflächenwassergebühr zu bilden.
Keine Übergangsfrist
Neue Gebührenordnung
Mit GIS geht´s einfach, schnell und kostengünstig
In der Praxis haben sich bisher nur zwei Erfassungsmethoden als sinnvoll erwiesen: Die Abflussbeiwertmethode mit Bürgerbeteiligung (Bayerisches Modell) oder die Ermittlung der real versiegelten Flächen (Geoinformationssystem- oder GIS-Methode). Die GIS-Methode als Kombination aus amtlicher Lagekarte, Lagebuch und Luftbildauswertung bietet zusätzliche Vorteile, da die GIS-Methode für die Bürger die gerechteste Vorgehensweise ist und somit auch der Verwaltung die geringsten Einsprüche bereiten wird. Mit GIS lassen sich künftig die Immobilien-Managementaufgaben in einer Gemeinde schnell und kostengünstig lösen, wie etwa die Doppik, die Straßenerhaltung, der Baumkataster oder die gesplittete Abwassergebühr für Schmutz- und Regenwasser (GAG). Bei zeitnaher Vorgehensweise kann für GAG und Doppik auf das gleiche Lagebuch, das gleiche Luftbild und die gleiche Datenbank zurückgegriffen werden, was für die Gemeindehaushalte zusätzliche Kosteneinsparungen ermöglicht.
Rechenzentrum als Dienstleister
Die KIRU informiert Ihre Kunden im Rahmen von vier Informationsveranstatungen im Juli 2010. |
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