
Transportiert wurden rund 300 Räder – ein Zeichen dafür, dass auch Familien mit kleinen Kindern den bequemen Zubringerservice zur eigentlichen Radtour gerne in Anspruch nehmen. Einen Spitzenwert konnte Klaus-Peter Dürholt ebenfalls melden: Allein an den beiden Pfingsttagen nahmen über 230 Personen im FahrradBus Platz.
Am Sonntag, 13. Juni ist der FahrradBus wieder auf der Linie F1 unterwegs. Zwei Busse mitsamt Anhänger für die Fahrräder pendeln im Zweistundentakt auf einer Nord-Südachse zwischen Nordkirchen und Fröndenberg hin und her. Die Route führt über Schloss Cappenberg (Selm), Werne, Bergkamen, Kamen, Unna und Holzwickede. Die Stadt Lünen wird mit zusätzlichen Fahrten an die FahrradBus-Linie angeschlossen.
Der Planungsausschuss unter Vorsitz von Günter Bremerich (CDU) freute sich über die Erfolgsmeldung, denn der FahrradBus ist ein Baustein im Konzept der integrierten Radverkehrsförderung des Kreises. Wie Sabine Leiße, stellvertretende Leiterin der Koordinierungsstelle für Planungsaufgaben (KfP) erläuterte, ist das Radverkehrskonzept ein weiterer Mosaikstein. Es bildet die Grundlage, auf der das Radwegenetz für das alltägliche und das touristische Radfahren kontinuierlich z. B. durch Lückenschlüsse verbessert wird. Radverkehrsförderung meint außerdem die Förderung von Radstationen, um insbesondere die Kombi „Bahn & bike“ noch attraktiver zu machen, sowie die Bewerbung des seit Februar ganz offiziell fahrradfreundlichen Kreises Unna z. B. durch eine Präsenz bei Veranstaltungen wie jüngst beim Hafenfest in Rünthe oder auf Tourismusmessen.
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