Kreis Unna - Presse und Kommunikation

17. Juni 2010

Nach Kreistagsbeschluss

Eröffnungsbilanz steht – 367,9 Mio. € Bilanzsumme

Kreis Unna. (PK) Ums Geld ging es in der Kreistagssitzung am 15. Juni. Der Landrat wurde für die geprüfte Jahresrechnung 2008 entlastet und die Jahresrechnung 2009 wurde zur Prüfung an den Rechnungsprüfungsausschuss überwiesen. Der zur geplanten Senkung der Kreisumlage notwendige Nachtragshaushalt wurde auf den Weg gebracht und unter die Eröffnungsbilanz wurde ganz offiziell der Schlussstrich gezogen.

Das Zahlenwerk war im Rahmen der Umstellung auf die doppelte Buchführung notwendig geworden. Aktiv- und Passivposten – vom Gebäudebestand über die Straßen bis hin zu Beteiligungen - mussten für die zum Stichtag 1. Januar 2009 aufzustellende Bilanz ermittelt und bewertet werden. Damit nicht genug: Die Datensammlung des Steuerungsdienstes musste auch den Gegencheck durch den Rechnungsprüfungsausschuss des Kreises, dann die Stabsstelle für Rechnungsprüfungsangelegenheiten beim Kreis und schließlich durch die Gemeindeprüfungsanstalt NRW bestehen. Sie tat es mit Bravour und Wolfgang Barrenbrügge (CDU) brachte es als Vorsitzender des Finanzausschusses auf den Punkt: „Die Eröffnungsbilanz war eine Herausforderung und der Kreis hat sie gut erledigt.“

Unterm Strich weist die Eröffnungsbilanz eine Bilanzsumme von rund 367,9 Millionen Euro aus. War zu Beginn der Arbeiten eine bilanzielle Überschuldung befürchtet worden, weist die Bilanz nun ein kleines Eigenkapital von rund 250.000 Euro aus.

Während die Eröffnungsbilanz also steht, kommt in den diesjährigen Finanzhaushalt des Kreises nochmals Bewegung. Für die Jahresrechnung 2009 war ein Defizit erwartet worden; doch nicht zuletzt wegen der von Kreisdirektor und Kämmerer Rainer Stratmann im letzten Oktober verhängten Haushaltssperre gibt es ein positives Jahresergebnis von rund drei Millionen Euro. Das Geld soll über eine Senkung der Kreisumlage noch für 2010 an die Städte und Gemeinden zurückfließen.

Bündnis 90/Die Grünen machten bereits deutlich, dass sie auf 49,90 v.H. absenken wollen. Die anderen Fraktionen zeigten sich in der Frage noch offen. Der Verwaltungsvorschlag sieht eine Absenkung von derzeit gut 50,97 v.H. auf 50,3 v.H. vor.


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