Kreis Unna - Presse und Kommunikation

02. Juli 2010

Richtiges Verhalten bei Hitze

Kreis gibt Tipps

 

 

Kreis Unna. (PK) Die Sommerhitze macht vielen Menschen derzeit zu schaffen. Der Kreis-Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz gibt daher ein paar Tipps, mit denen sich die hohen Temperaturen besser ertragen lassen. 

- Die Schatten und Kühlung spendende Wohnung sollte während des Tages nach Möglichkeit nicht verlassen werden. Notwendige Besorgungen und Termine sollten auf die frühen Vormittagsstunden verlegt und Anstrengungen weitestgehend vermieden werden. Wer unbedingt die Wohnung verlassen muss, sollte einen Sonnenhut nicht verschmähen.

- Auch helle, bequeme Bekleidung - möglichst aus Baumwolle und/oder Leinen- verschafft Erleichterung. 

- Außerdem wird dringend zu genügender Flüssigkeitszufuhr geraten. Als Durstlöscher und zum Auffüllen der ausgetrockneten Flüssigkeitsdepots des Körpers eignen sich sehr gut Leitungs- und Mineralwasser oder auch Fruchtsaftschorlen. Alkoholische Getränke, aber auch Kaffee oder schwarzer Tee wirken harntreibend und sollten deshalb möglichst gemieden werden. 

- Tagsüber reichen kleine Mahlzeiten mit leichter, eiweiß- und vitaminreicher Kost, und für die Hauptmahlzeit, die gleichwohl nicht zu üppig gewählt werden sollte, empfiehlt es sich, diese, wie bei den Südeuropäern üblich, auf den Abend zu verlegen.

 - Wenn möglich, ist auch eine lange Mittagsruhe empfehlenswert. 

- Für Kühlung können jederzeit kalte Arm- und Fußbäder oder auch feuchtkalte Abreibungen und Umschläge sorgen. 

- Dem Kühlhalten der Wohnung sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Sinnvoll ist ausreichendes frühmorgendliches Durchlüften der Räume. Danach die Fenster schließen und die Sonneneinstrahlung „aussperren“: Rollläden herunterlassen oder anderweitig Abdunkeln. 

Schließlich ist auch Nachbarschaftshilfe gefragt: Ohne Auto lassen sich Getränkekästen nur schwerlich transportieren. Für Besitzer eines Autos ist es aber kein Problem, einen Kasten Getränke mehr mitzubringen. Auch andere Einkäufe könnten mit erledigt werden. „Scheuen Sie sich daher nicht, Ihren Nachbarn um Hilfe zu bitten oder ihm diese anzubieten“, ermuntert Dr. Bernhard Jungnitz.

 




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