
Kreis Steinfurt. Angehörige von psychisch Erkrankten tragen oft viele Fragen mit sich herum. „Warum bekommt man psychische Erkrankungen wie Depressionen?" „Welche Medikamente helfen?" „Wie kann ich helfen?". Auch Schuldgefühle und Versagensängste nagen an ihnen. Sie fühlen sich mit der Situation in der Familie überfordert, hilflos und allein gelassen. Darüber zu reden, fällt vielen schwer. Mit Gleichgesinnten zu sprechen, ist für die meisten dagegen leichter. Deshalb bieten der Soziale Dienst des Kreisgesundheitsamtes und die Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Steinfurt-Borghorst seit vier Jahren einen Gesprächskreis für die Angehörigen an. Die Gruppe trifft sich im 14-tägigen Rhythmus. Nach der Sommerpause geht es am Dienstag, 14. September, in der Tagesklinik Steinfurt, Arnold-Kock-Straße 10, weiter. Beginn ist um 18 Uhr. Auch neue Teilnehmer sind willkommen. Weitere Informationen gibt es beim Sozialen Dienst im Kreisgesundheitsamt in Steinfurt, Jane Wiemeyer, Telefon 02551/692851. Auch die Tagesklinik in Borghorst beantwortet Fragen. Ansprechpartnerin dort ist Maria Wessels, Telefon 02552/63880. Pressekontakt: Simone Cool, Tel.: 0 25 51/69-2162