Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 13. September 2010

Tag des offenen Ateliers

Am Samstag in den Tessenowgaragen

Am kommenden Samstag, dem 18. September, öffnen die Künstlerinnen und Künstler der Tessenowgaragen zum inzwischen 11. Mal ihre Türen für Kunstinteressierte und Neugierige. Von 12.00 bis 18.00 Uhr  bietet sich in den Ateliers in der Tessenowstraße 5, Garage 3, die Gelegenheit, den Kunstschaffenden bei ihrer Arbeit im Atelier über die Schulter zu schauen und dabei ins Gespräch mit den Künstlern zu kommen.

 

Die Idee, den Ort, an dem Kunst entsteht, für Interessierte zu öffnen, hat inzwischen Tradition. Wer sich für Malerei, Grafik, Plastik, Keramik und Installation begeistern kann und sich auf neue Kunst-Entdeckungen freut, der ist bei den Künstlerinnen und Künstlern herzlich willkommen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, bei kleinen Speisen und Getränken über ihre entstandenen Arbeiten zu diskutieren.

 

Der Tag des offenen Ateliers ist eine Veranstaltung der Künstler aus den städtischen Ateliers in den Tessenowgaragen in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg. In diesem Jahr wird der Tag erstmals in die Veranstaltung „offenen Ateliers“ des Berufsverbandes Bildender Künstler Sachsen-Anhalt integriert. 18 Künstler dieses Verbandes öffnen am Samstag und Sonntag ebenfalls ihre Türen.

 

Zu den Künstlern, die sich am Samstag in den städtischen Ateliers in der Tessenowstraße präsentieren, gehören:

 

Manuela Fersen und Michael Weissköppel

Manuela Fersen und Michael Weissköppel (beide 1969 geboren) teilen sich seit Juni 2009 ein Atelier in den Tessenowgaragen. Das Arbeiten an gemeinsamen Projekten begann während ihres Studiums in Braunschweig und stellte eine neue Präsentationsform des Mediums Malerei in den Mittelpunkt – die "installierte Malerei"“. Sie zeigt die Ausweitung der Malerei in den Raum und ihre Interaktion mit dem Ausstellungsraum. Dadurch werden begehbare Installationen geschaffen, in denen sich der Betrachter bewegen kann, als betrete er ein Bild. Durch ihre Werke spiegeln sie das Erstaunen der Welt wider.

 

Martin Werthmann

Martin Werthmann wurde 1982 in Gießen geboren und absolvierte sein Studium der freien Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Seine Werke sind medienübergreifend mit dem Schwerpunkt auf skulpturale Arbeiten.

 

Oliver Scharfbier

Oliver Scharfbier wurde 1967 in Hamburg geboren und war Absolvent der Kunsthochschule Kassel in den Bereichen Freie Kunst und Visuelle Kommunikation, mit den Schwerpunkten Künstlerische Grafik, Installation und Video/Fernsehen. Seine Inszenierungen sind Rekonfigurationen, die sich aus unterschiedlichen Materialien – z. B. Skulpturen, Fundstücke, Malerei und auch Videos – und den verschiedensten Techniken gestalten.

Collage, Sampling und Bildcluster sind typische Verfahren, die er nutzt. In seinen neueren Arbeiten baut er gefundene Glasscheiben-Graffiti ein und interpretiert sie so als Kunst.

 

Christopher Smith

Christopher Smith wurde 1975 in Northallerton in England geboren und hat einen Abschluss in Kunst und Design sowie einen Bachelor Honours der bildenden Künste. Er sagt über seine Werke selbst: "Ich produziere Kunst, welche mit den Kontrasten der Materialien und deren Stereotypen spielt. Ziel ist hierbei, dem Betrachter ein individuelles Erleben des jeweiligen Stücks zu ermöglichen."

 

Anne Rose Bekker

Anne Rose Bekker wurde 1959 in Magdeburg geboren und ist seit 1984 als freischaffende Künstlerin in Wanzleben und Magdeburg tätig. Auf Grund der Entscheidung, sich ganz der Kunst zu widmen, lebt sie immer an der Grenze zwischen Freiheit und Existenzbedrohung. Doch trotz dieses Bewusstseins schafft es die Künstlerin, sich in ihrer progressiven Tendenz treu zu bleiben. Ohne genau zu wissen, was am Ende dabei entsteht, verarbeitet sie ihre Gefühle, Probleme und Gedanken mit den unterschiedlichsten Materialien und Techniken in verschiedenen Themen und bezieht so die Betrachter in ihre Welt mit ein.

 

Cathleen Meier

Cathleen Meier wurde 1970 in Magdeburg geboren und machte 1997 ihr Diplom an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle. Ihr Dozent Professor Bernd Göbel schrieb einst über Cathleen: "Ich bewundere ihre künstlerische Kraft, ihren unverdrossenen Arbeitswillen, ihre Leidenschaft und natürlich das deutliche inhaltliche Engagement dieser jungen Frau. Was sie thematisiert bewegt, ist fern jeder marktfähigen Spekulation – nur aufrichtige gute Bildhauerei, die Identifikation ermöglicht." Ihre Plastiken als auch Grafiken spiegeln die menschlichen Gefühle, Ausdrücke und Befindlichkeiten wider, und genau das berührt den Betrachter im tiefen Innern.

 

Mario Lobedan

Mario Lobedan wurde 1961 in Leipzig geboren und machte sein Diplom in Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Mit seinen Bildern schafft es der Künstler, den Betrachter zu fesseln, denn mit einem flüchtigen Blick erschließt sich einem nicht die Vieldeutigkeit und Tiefe der Bilder. Erst wenn man sich auf diese Welt einlässt, offenbart sie allmählich ihre Geheimnisse, jedoch wird man niemals alle enträtseln.




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