Hofgeismar.
Wie geplant konnte das offizielle Ende der Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten der Gustav-Heinemann-Schule in Hofgeismar mit der offiziellen Übergabe der sanierten Schule gefeiert werden. „Mein Dank gilt der Schulgemeinde, die die mit vielen Belastungen verbundenen Bauarbeiten mit Geduld und Nervenstärke bewältigt hat sowie den Planern und beteiligten Firmen dafür, dass die nicht einfache Komplettmodernisierung so punktgenau abgeschlossen werden konnte“, betont Landrat Uwe Schmidt in seinem Grußwort bei der Einweihungsfeier. Schmidt erinnert daran, dass die Sanierung der Gustav-Heinemann-Schule im Rahmen des ÖPP-Sanierungsprogramms im Landkreis Kassel zu einer Zeit in Angriff genommen wurden, wo staatliche Konjunkturprogramme für Schulen und Bildung „vollkommen aus der Mode waren“. Schmidt: „Die Entscheidung der Kreisgremien, dieses große Schulmodernisierungsprogramm in Angriff zu nehmen, war richtig und die modernisierten Schulen sind beispielhaft für andere Schulträger“.
Nach rund 20 Monaten intensiver Bauzeit und weit reichenden baulichen Veränderungen seien die Lern- und Lehrbedingungen für die Hofgeismarer Gesamtschule umfassend verbessert worden, so Schmidt weiter. „Das merkt man sowohl, wenn man von außen auf die Schule schaut und erst recht wenn man die guten neuen Lernbedingungen in der Schule kennen lernt“, stellt der Landrat fest.
Schmidt dankt den am Bau beteiligten Firmen, den verantwortlichen Architekten Stefan Stiegel (Architekturbüro RSE Kassel) sowie dem GHT-Niederlassungsleiter Jörg Schaal (Gesellschaft für Projektmanagement Hessen-Thüringen/GHT) dafür, dass der Bauzeitenplan so gut eingehalten worden sei.
Die Sanierungsarbeiten an der Gustav-Heinemann-Schule hatten mit der Modernisierung des sogenannten Kreuzbaus im Dezember 2008 begonnen. Schmidt: „Die Fassaden wurden Fassaden erneuert, Heizungs- und Sanitäranlagen, die gesamte Elektrik und die Brandschutzvorrichtungen sind jetzt auf den neuesten Stand“. Der rund 40 Jahre alte Kreuzbau wurde im Zuge der Sanierung so umgestaltet, dass er zusätzliche Klassenräume aufnehmen konnte. In Kombination mit den von heute 1250 Schülern auf 1022 Schüler im Schuljahr 2013/14 zurückgehenden Schülerzahlen kann so zukünftig auf die Pavillons verzichtet werden. Damit auch in den neuen Räumen vieles besser wurde, hat der Kreis neue Schulmöbel für die Schule beschafft.
In einem weiteren Bauabschnitt wurde die Pausenhalle vollkommen neu gestaltet, die Mensa verlagert und vergrößert, der gesamte Verwaltungsbereich umgebaut und zusätzliche Schüler- und Lehrerarbeitsplätze geschaffen. Schließlich wurde der gesamte naturwissenschaftliche Bereich „funktional saniert“, so Schmidt weiter.
Die Sanierung der Gustav-Heinemann-Schule erfolgt im Rahmen des vom Kreistag beschlossenen Modells einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP). „Wir hatten uns entschieden, ein Investitionsprogramm in der Größenordnung von rund 200 Millionen Euro in Form einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft abzuwickeln,“ unterstrich Schmidt. Allein an der Gustav-Heinemann-Schule wurden knapp 13,5 Millionen Euro verbaut. Zusammen mit dem Schulstandort Albert-Schweitzer-Schule/Herwig-Blankertz-Schule fließen im Rahmen des ÖPP-Schulinvestitionsprogramms über 45 Millionen Euro nach Hofgeismar. Schmidt: „Damit ist Hofgeismar eindeutig der Schwerpunkt unseres Sanierungsprogramms“.
Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn
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