Kreis Unna - Presse und Kommunikation

30. September 2010

Keine Mehrheit für Optionsmodell

Entscheidung für optimierte JobCenter

Kreis Unna. (PK) Der Kreis Unna wird weiter mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) zusammenarbeiten und die Bezieher vom Arbeitslosengeld II durch optimierte JobCenter betreuen lassen. Diesen Beschluss fasste der Kreistag in seiner Sitzung am 28. September.

 

Ein von der FDP-Fraktion formulierter und von CDU sowie Bündnis 90/Die Grünen mit getragener Antrag, nach dem der Kreis die Betreuung der Arbeitslosen alleine wahrnehmen sollte (Optionsmodell), fand nicht die vom Bundesgesetzgeber geforderte Zwei-Drittel-Mehrheit.

 

In der vorhergehenden Debatte wurde der ARGE Kreis Unna und den JobCentern vor Ort durchweg eine gute Arbeit attestiert. Die Befürworter der Option sahen in diesem Modell jedoch mehr Gestaltungsmöglichkeit für die Arbeitsmarktpolitik vor Ort – genau dies wurde von den Befürwortern des optimierten JobCenters bestritten.

 

Die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Bundesagentur für Arbeit soll jetzt organisatorisch weiter verbessert werden, um Abstimmungsprozesse und auch die Personalbewirtschaftung zu vereinfachen.

 

Für die Bezieher von Arbeitslosengeld II ändert sich nichts: Sie erhalten weiter Leistungen vor Ort und aus einer Hand.




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