
Kreis Unna. (PK) Die ambulante Suchtberatung im Kreis Unna wird künftig für den illegalen Suchtbereich durch eine gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH) gewährleistet werden. Dies beschloss der Kreistag am 28. September. Er folgte damit einem Beschluss des Kreis-Gesundheitsausschuss und gab grünes Licht für die Umwandlung der Anonymen Drogenberatung Unna e.V. (ADU) in die Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft. Die ADU wird damit in eine Organisationsstruktur überführt, die ihrem zwischenzeitlich erlangten Geschäftsvolumen und der Tätigkeit der Einrichtung gerecht wird.
Voraussetzung dafür ist die Gründung einer solchen gemeinnützigen Gesellschaft durch den Kreis Unna und die Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen zur Verschmelzung der Anonymen Drogenberatung Unna e.V. (ADU) mit dieser gGmbH. Danach kann der Verschmelzungsvertrag zwischen ADU und gGmbH abgeschlossen werden.
Die Umwandlung des Vereins in die „Gemeinnützige Gesellschaft für Suchhilfe Kreis Unna mbH“ bleibt ohne Auswirkungen auf Personal und Aufgaben. Die gGmbH wird für sämtliche Aufgaben der ambulanten Beratung im illegalen Suchtbereich zuständig sein.
Alle Fraktionen des Kreistages sahen in der Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft eine gute Lösung zur Gewährleistung einer bedarfsorientierten Versorgung in der ambulanten Suchthilfe des Kreises Unna.