Kreis Unna - Presse und Kommunikation

28. Oktober 2010

Thema der 6. Integrationskonferenz Kreis Unna

Hürden für Übergang Schule - Beruf senken

Kreis Unna. (PK) Für viele Menschen mit Migrationshintergrund ist der Einstieg ins Berufsleben kein Problem. Dennoch besteht Handlungsbedarf, denn die Zahl der Menschen ohne Berufsausbildung ist in der Migrantengruppe doppelt so hoch wie in der Gruppe ohne Zuwanderungsgeschichte. „Übergang von der Schule in den Beruf“ ist deshalb zentrales Thema der 6. Integrationskonferenz im Kreis Unna.

 

Die Veranstaltung findet am Montag, 29. November in der Stadthalle Kamen statt. Von 10 bis 16 Uhr wird über Hindernisse auf dem Weg ins Berufsleben und vor allem darüber diskutiert, wie bestehende Hürden abgesenkt werden können.

 

Nach dem Einstieg in das Thema „Integration im Kreis Unna“ durch Landrat Michael Makiolla erfolgt ein fachlicher Input von Professor Recep Keskin, einen türkischstämmigen Unternehmer. In drei Workshops geht es anschließend um „kulturelle Vielfalt – ein Potenzial für das Handwerk“, um „Berufsorientierung und Berufswahl in der Schule“ und um das Thema „Kompetenzen erkennen – Kompetenzen fördern“.

 

In den Workshops erarbeitet werden sollen Vorlagen, die als Handlungsempfehlungen an die Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung weitergeleitet werden. Die Arbeitsergebnisse bilden also eine wichtige Grundlage für die Fortschreibung der Integrationsleitlinien Kreis Unna.

 

Eine Zusammenfassung des Tages und ein Ausblick auf die weitere Arbeit beschließen gegen 15.45 Uhr die 6. Integrationskonferenz.

 

Zur Teilnahme an der Konferenz sind alle eingeladen, die den Integrationsprozess aktiv mit gestalten möchten. Anmeldungen zu den Workshops sind unter Angabe des Arbeitsfeldes sind bis zum 22. November (nur vormittags) bei der RAA Kreis Unna, Schulstraße 8 in Bergkamen, Tel. 0 23 07 / 924-886 oder per E-Mail an raa@kreis-unna.de möglich.

 

Die Integrationskonferenz fand erstmals im November 2005 statt. Sie entwickelt Handlungsstrategien und Handlungsempfehlungen für die Politik, Verwaltung und Praxis und fördert damit den Integrationsprozess im Kreis Unna. Außerdem bietet die Konferenz Gelegenheit zur Vernetzung aller Institutionen, Initiativen und Gruppierungen, die mit Migrantinnen und Migranten arbeiten.




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