Ottostadt Magdeburg.
Fast jeder zweite Magdeburger kennt die Ottostadt Kampagne – dies ergab eine forsa-Umfrage, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Die Umfrage ist Bestandteil einer Drucksache, mit der die Verwaltung die Weiterführung der Ottostadt-Kampagne vorschlägt. Der Stadtrat entscheidet voraussichtlich im Dezember.
Im Auftrag der Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH MMKT)hatte forsa vom 27. September bis 13. Oktober eine Umfrage durchgeführt und dabei u.a. nach der Bekanntheit der Ottostadt-Kampagne gefragt. Befragt wurden 500 Personen in der Ottostadt Magdeburg ab 14 Jahren. Das Ergebnis: Rund 42 Prozent der Befragten konnten auf die offene Frage nach dem Claim Magdeburgs die „Ottostadt Magdeburg“ nennen.
„Diese Zahlen sind ein großartiger Erfolg und außerdem ein Beweis dafür, dass wir mit der Ottostadt Kampagne den Nerv der Magdeburger Bürger getroffen haben“, wertet Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper das Resultat der Studie.
Im Vergleich zu den aktuellen forsa-Werten lag der Bekanntheitsgrad von früheren Stadtkampagnen Magdeburgs deutlich niedriger. So konnten sich im Jahr 2007 bei einer vergleichbaren Umfrage weniger als zwei Prozent der Befragten die damaligen Stadt-Slogans „Magdeburg überrascht“ und „Die Stadt mit Zugkraft“ ins Gedächtnis rufen (Quelle: CIMA Stadtmarketing GmbH).
Der Claim „Ottostadt Magdeburg“ wird aber nicht nur gekannt, er wird auch gemocht: 43 Prozent der Befragten halten den neuen Namen für sehr gut oder gut geeignet, um die Stadt Magdeburg bekannter zu machen. Rainer Nitsche, der Beigeordnete für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, bekommt diese Anerkennung in der täglichen Arbeit zu spüren: „Die Kampagne ist bei den Magdeburgern angekommen. Neben den Ergebnissen aus der forsa-Umfrage können wir uns auch über immer mehr Anfragen nach dem Corporate- Design-Handbuch zur Wort-Bild-Marke der Ottostadt Magdeburg freuen. Seit Kampagnenbeginn im Februar 2010 haben uns über 170 Nutzer kontaktiert. Bei den letzten beiden Kampagnen waren es zusammengerechnet nicht einmal zehn.“ Lediglich 16 Prozent der Befragten können sich bisher nicht mit der Kampagne anfreunden.
Bei der jüngeren Zielgruppe, den 14- bis 29-Jährigen, konnte die Bekanntheit des Claims seit der letzten Befragung im Januar 2010 mehr als verdoppelt werden. Lag der Erinnerungswert zu Beginn des Jahres ungestützt noch bei 13 Prozent, konnten bei der Befragung im Oktober dieses Jahres ganze 32 Prozent den korrekten Slogan nennen.
Die Magdeburger Bürger kennen ihre Ottos: Die Bekanntheit von Otto von Guericke liegt laut forsa-Umfrage bei 99 Prozent und die Bekanntheit von Otto I. bei 95 Prozent. Dieses Ergebnis bestätigt das für die Ottostadt-Kampagne ausgewählte Alleinstellungsmerkmal „Otto“ und spricht für ein großes Interesse der Magdeburger an der Geschichte ihrer Stadt.
Die forsa-Umfrage beinhaltet darüber hinaus Fragen nach spontanen Assoziationen zu Magdeburg, Meinungen und Einschätzungen zu den Lebensbedingungen in der Ottostadt sowie Fragen zur Nutzung von Informationsquellen zum Slogan „Ottostadt Magdeburg“.
Die Umfrage kann als Anlage zur Drucksache DS0500/10 im Ratsinformationssystem unter www.magdeburg.de eingesehen werden.