Pressemitteilung vom17. November 2010
Gelungener Auftakt für das Ferienprojekt „Integrative Freizeit“ auf der Ferieninsel Sylt
Uneingeschränktes Erlebnis für Behinderte und Nicht-Behinderte

Region Kassel.

Aufregung war spürbar, als sich in den vergangenen Herbstferien knapp 20 Jugendlichen am Bahnhof Wilhelmshöhe trafen, um mit dem Zug ins kreiseigene Jugendseeheim auf Sylt zu reisen: Vor ihnen lag die Ungewissheit, ob sie es als Gruppe von behinderten und nicht-behinderten Jugendlichen schaffen, miteinander eine Woche lang auszukommen, sich zu akzeptieren und vor allem, miteinander Spaß zu haben. Begleitet von fünf erfahrenen Betreuern wurde die erste Hürde bereits am Bahnhof genommen: Gemeinsam wurden die schweren Koffer und zwei Rollstühle verladen. Schon mit der Zugfahrt begann das Zusammenschweißen der gemischten Gruppe.

Das im Vorfeld zusammengestellte Sylt-Programm, das von Besuchen des Wellenbads in Westerland über Exkursionen in Naturschutzinformationszentren bis zum gemeinsamen Sport und Werken reichte, begeisterte die Teilnehmer. Ernsthaft und interessiert nahmen die Jugendlichen, egal ob sie körperliche Einschränkungen hatten oder nicht, die Angebote an. Angenehm überrascht war die Gruppe auch über die zahlreichen positiven Reaktionen gegenüber den behinderten Teilnehmern seitens der weiteren Gäste des Jugendseeheims. Und auch das Heimleiterehepaar Sonja und Manfred Horn unterstützte das Experiment „integrative Freizeit“ nach Kräften.

Nur einer meinte es nicht so gut mit den Feriengästen: Der Wettergott. Dennoch erlebten die Freizeitteilnehmer die offene Nordsee, wobei der vom „Förderverein für das Jugendseeheim auf Sylt“ angeschaffte Behindertentransportwagen den mühsamen Weg über die Dünen gerade für die Rollstuhlfahrer erleichterte. In der Abschlussrunde waren sich daher alle einig: Der Versuch einer „integrative Freizeit“ der Kreisjugendförderung Kassel kann rundherum als gelungen bezeichnet werden. Unisono kündigten die Gäste an, auch das nächste Mal in den Herbstferien 2011 mitfahren zu wollen. Denn dieses Angebot soll künftig zum festen Bestandteil der Freizeitenangebote des Kreises werden, kündigt Peter Soltau von der Kreisjugendförderung an. Die Freizeit wurde vom Kreisjugendförderung Kassel in Kooperation mit „Fortschritt e.V.“ realisiert.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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