Pressemitteilung vom23. November 2010
Eva-Maria Pöschke neue Schulsozialarbeiterin an der IGS Kaufungen
Erfolgsbilanz nach fünf Jahren Schulsozialarbeit

Kaufungen.

Neben Björn Knublauch, der bereits seit 2005 als Schulsozialarbeiter an der IGS Kaufungen tätig ist, steht seit Schuljahresbeginn 2010/2011 auch Eva-Maria Pöschke als Nachfolgerin von Heike Winter, für die knapp 1.000 Schüler der Kaufunger Gesamtschule als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

„Die Angebote der Schulsozialarbeit passen sehr gut in unser Schulkonzept“, betont Schulleiter Erhard Zammert. Die beiden Schulsozialarbeiter sind Ansprechpartner für die Schüler und durch ihre Tätigkeit in der kirchlichen Jugendarbeit in Kaufungen überall bekannt. Zammert: „So besteht die Möglichkeit für die Schüler, Probleme auch ohne Einbeziehung ihrer Lehrer anzusprechen“. Zum Schulprofil der IGS Kaufungen gehört, „dass wir soziale Arbeit groß schreiben“, so der Schulleiter weiter. Für die Arbeit der Pädagogen sei es immens wichtig, Ansprechpartner an der Schule zu haben, an die sich die Schüler vertrauensvoll wenden können und die Vertrauensschutz gewährleisten können.

Die ersten Monate an der Schule waren für Schulsozialarbeiterin Pöschke „keine große Eingewöhnungszeit, da ich die Situation durch meine Tätigkeit in der Kaufunger Jugendarbeit gut einschätzen konnte und ich auch von der Schule sofort ohne Anlaufprobleme integriert wurde“. Pöschke leitet die neue Mädchen-AG an der IGS Kaufungen und setzt zusammen mit ihrem Kollegen Knublauch auf Teamarbeit.

„Wir stellen fest, dass wir Jahr für Jahr von mehr Schülern in Anspruch genommen werden – das ist ein gutes Zeichen für die Akzeptanz unserer Arbeit“, sind sich die beiden Schulsozialarbeiter einig.

Dass sich an der IGS Kaufungen ein Mann und eine Frau die Schulsozialarbeit teilen, „ist ein Idealfall“, erläutert Anke Kordelle, Abteilungsleiterin Schulsozialarbeit des Landkreises Kassel. „Zurzeit gibt es Schulsozialarbeit an 26 Schulen im Landkreis – die Schulsozialarbeiter sind entweder bei der kreiseigenen Arbeitsförderungsgesellschaft AGiL, freien Trägern, einer Gemeinde sowie in einem Fall beim Kreis selbst beschäftigt“, so Kordelle weiter. Die fachliche Verantwortung für die Arbeit der Schulsozialarbeiter liegt in allen Fällen beim Landkreis Kassel. Die Kosten für die Schulsozialarbeit belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, die der Kreis fast ausschließlich aus der von den kreisangehörigen Kommunen abgeführten Schulumlage finanziert. Kordelle: „Dieses Geld ist gut angelegt, da wir sowohl von den Schulleitungen wie auch von Eltern und Schülern regelmäßig positive Rückmeldungen über die Arbeit der Schulsozialarbeiter erhalten“. Auch wenn der Erfolg von präventiver Jugendarbeit an Schulen nicht einfach zu messen sei, spreche es für die Schulsozialarbeit, dass keine Schule mehr auf sie verzichten will.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn



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Schulsozialarbeit Kaufungen
Auf dem Foto sieht man das Schulsozialarbeitsteam von Kaufungen.


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