Als einzige Stadt Nordrhein-Westfalens hat es Leverkusen in
einer Studie der Unternehmensberatung Contor GmbH im
Auftrag der Zeitschrift CAPITAL in die TOP 100 der
europäischen Standorte mit über 75.000 Einwohnern
geschafft. Bewertet wurden in der Studie die Chancen für
Investitionen in Gewerbeimmobilien in den nächsten Jahren.
Unter 537 europäischen Standorten erreichte Leverkusen den
65. Platz, deutschlandweit bedeutet dies Platz 5 für unseren
Wirtschaftsstandort.
„Das Ergebnis bestätigt unsere Meinung, dass Leverkusen
ein zukunftsträchtiger Standort ist, dessen Potential aber
noch zu wenig Beachtung findet.“, so WfL-Geschäftsführer
Frank Obermaier.
In der Studie wurden die besten europäischen Standorte
für Investitionen in den Bereichen Handel, Büroimmobilien,
Gastronomie bzw. Hotellerie sowie Logistik ermittelt. Die
Indikatoren wurden in erster Linie nach den Themen
Standortfaktoren (z.B. Verkehrsinfrastruktur),
Zukunftsfähigkeit (z.B. Bildung) und Wachstumspotenzial
(z.B. Produktivität und Beschäftigtenanteile von Branchen)
ausgewählt. Ziel der Studie ist es aufzuzeigen, wo
grundsätzlich positive Entwicklungen in den letzten Jahren
immer noch deutliche Wachstumspotentiale im Bereich
klassischer Investitionsobjekte erwarten lassen.
Die Ergebnisse und die Platzierung von Leverkusen zeigen
gerade im deutschlandweiten Vergleich, dass die besten
Standorte nicht immer in den großen Ballungszentren sein
oder bekannte Regionen sein müssen!
„Die Studie bewertet nicht das aktuelle Marktgeschehen,
sondern nur die Möglichkeiten am Standort.“, warnt
Obermaier vor falschen Schlussfolgerungen. „Klar wird
aber, dass Leverkusen als Investitionsstandort in der
wirtschaftsstarken Rheinschiene aufnahmefähig ist. Das
bestätigt die aktuelle Entwicklung am Ludwig-Erhard-Platz
und ist ein gutes Zeichen für künftige Investitionen wie im
sich entwickelnden Stadtquartier neue bahnstadt opladen
oder im Gewerbegebiet Innovationspark Leverkusen“.
Untersucht wurden in der Studie 30 Variablen in sieben
Gruppen (Bevölkerung, Verkehrsinfrastruktur, Bildung,
nationale Attraktivität, regionale wirtschaftliche Attraktivität,
Branchenpotenzial, Branchenentwicklung), die mit Hilfe
statistischer Verfahren zu einem Gesamtergebnis