Kreis Unna - Presse und Kommunikation

18. Januar 2011

Statistik der Zentralen Datenverarbeitung

Gespeichertes Wissen passt auf über 58.000 CDs

Kreis Unna. (PK) Wussten Sie, dass es in der Kreisverwaltung Unna 130 zentrale Server gibt, die einen Gesamtspeicher von rund 50 Terabyte, also das Fassungsvermögen von 58.250 CDs haben? Diese Zahlen sind in der Statistik der Zentralen Datenverarbeitung des Kreises Unna nachzulesen.

 

Zum Netz der Kreisverwaltung gehören rund 1.000 stationäre und mobile Computer und etwa 500 Drucker. Darüber hinaus greifen die Nutzer von 1.000 externen Computern auf das Verwaltungsnetz des Kreises zu. Doch damit nicht genug: Die Fachleute bei der Zentralen Datenverarbeitung sorgen auch dafür, dass rund 1.600 Telefone über 28 Telefonanlagen geschaltet und einsatzfähig sind.

 

Know-how ist ebenfalls notwendig, wenn es um die rund 60 Switche und Router für 4.500 Netzwerkports geht. „Diese Switche muss man sich wie Weichen und die Router wie Vermittlungsknoten auf einer Autobahn vorstellen“, erklärt Hans Pankalla, Leiter der Zentralen Datenverarbeitung.

 

Auch bei der Software ist Fachwissen gefragt. Immerhin werden in der Kreisverwaltung rund 290 Softwareprodukte mit insgesamt rund 45.000 Nutzern verwendet. Zum Vergleich: Die Stadt Kamen hat genauso viele Einwohner.

 

Die Zentrale Datenverarbeitung macht im übertragenen Sinn auch „richtig Meter“. Die Kupfer- und Glasfaserkabeln für die Datenübertragung haben zusammengenommen eine Länge von 200 Kilometern, also die Distanz vom Kreishaus Unna bis in die Bremer City.

 

Neben der Kreisverwaltung selbst nutzen noch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden verschiedene Dienste der Zentralen Datenverarbeitung. Hierunter fällt beispielsweise die Bereitstellung von Geodaten oder das von 13 Schulen genutzte Bildungsportal Provided Education Portal (PeP). Die Polizei wiederum erhält mithilfe der Zentralen Datenverarbeitung des Kreises Daten der Einwohnerauskunft und des Kraftfahrzeug- und Führerscheinwesens.

 

Auch die Bevölkerung hat etwas von der Zentralen Datenverarbeitung, denn die Experten auf dem Feld der Informationstechnologie machen unter anderem die Online-Reservierung des Wunschkennzeichens möglich. Gegen Entgelt bietet die Zentrale Datenverarbeitung seine Dienste außerdem Dritten an. So erledigt sie IT-Arbeiten für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH (WFG), den Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL), für öffentlich bestellte Vermesser, die Kreisstadt Unna, den Märkischen Kreis und auch für die Stadt Hamm.




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