Kreis Unna - Presse und Kommunikation

24. Januar 2011

Vogelfütterung im Winter

Die richtige Mischung macht’s

Kreis Unna. (PK) „Winterpause“ machen zurzeit viele Vogelarten und sind in den wärmeren Süden gezogen. Doch einige der gefiederten Freunde trotzen Wind und Wetter. Sie sind in unseren Breitengraden heimisch und bleiben bei Regen, Schnee und Kälte „daheim“.

 

Aus Sorge um die kleinen und deshalb vermeintlich auch schwachen Piepmätze helfen viele Menschen durch Fütterangebote nach. Damit die Fütterung den Tieren nicht auf den Magen schlägt, müssen einige Regeln beachtet werden. Dr. Uta Krebs, in der Kreis-Veterinärbehörde für den Tierschutz zuständig, weiß, worauf es ankommt:

 

-       Die Vögel sollten so oft wie möglich auf ihre natürlichen Futterquellen zurückgreifen. Deshalb gilt: Erst bei längeren Kälteperioden oder Schneefall mit der Fütterung beginnen und im Frühjahr rechtzeitig aufhören.

-     Unbedingt verzichten sollten Vogelfreunde auf das Füttern von Brot. Das enthält zu viel Salz und         quillt in den Mägen der Vögel auf.

-       Die richtige Mischung macht’s: Für Körnerfresser wie Finken oder Sperlinge sind Vogelhäuschen mit entsprechender Futtermischung des Richtige. Allesfresser wie Meisen, Amseln und Spechte bevorzugen Weichfutter. Für sie sind die so genannten “Meisenknödel“ ideal.

-       Ob Körner- oder Weichfutter, geeignete Fertigmischungen gibt es in den meisten Zoohandlungen. Alle, die in der kalten Jahreszeit für die Gesundheit der Tiere selbst Hand anlegen möchten, erhalten dort auch Tipps, wie sich Vogelfutter selbst zusammenmischen lässt und wie das mit dem „Meisenknödel“ geht.




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