04. Februar 2011. In Leer und in Hesel stehen in Zukunft zusätzliche Rettungswagen zur Verfügung. Das hat Landrat Bernhard Bramlage dem Kreisausschuss in seiner Sitzung am Freitag (04.02.) mitgeteilt.
Bisher stand bei der Rettungswache in Leer ein Rettungswagen täglich 24 Stunden zur Verfügung, ein weiterer täglich 16 Stunden von sonntags bis freitags und 24 Stunden an Freitagen und Samstagen. In Zukunft werden zwei Rettungswagen täglich 24 Stunden vorgehalten. Zusätzlich gibt es von Montag bis Donnerstag jeweils 12 Stunden und Freitag und Samstag jeweils 16 Stunden einen dritten Rettungswagen.
Bei der Rettungswache in Hesel gibt es bisher einen Rettungswagen, der täglich 24 Stunden vorgehalten wird. In Zukunft kommt von montags bis freitags jeweils für 12 Stunden ein weiterer hinzu.
Die zusätzlichen Rettungswagen sollen „zeitnah, spätestens bis Anfang Mai“ bereitgestellt werden. Damit verbessert sich nach den Worten von Landrat Bramlage die Notfallversorgung nicht nur in Leer und Hesel, sondern auch in Moormerland und Uplengen.
In der regelmäßigen Qualitätskontrolle der Rettungseinsätze hatte es nach den Worten des Landrats Hinweise darauf gegeben, dass es in den Rettungswachen Leer und Hesel aufgrund der stetig gestiegenen Einsätze zu Überschneidungen in den Notfalleinsätzen kommt. Das wirke sich letztlich auf die Eintreffzeiten der Rettungsfahrzeuge aus. In einem von der Kreisverwaltung in Auftrag gegebenen Gutachten über die Rettungseinsätze wurde ein Bedarf von 1.599 Wochenstunden ermittelt, 81 mehr als im Bedarfsplan 2008. Die zusätzlichen Rettungswagen wurden auch bereits mit den Kostenträgern abgestimmt.
Nach den Worten von Bramlage werden jährlich rund 23.000 Rettungseinsätze gefahren. Darunter fallen Notfalleinsätze, qualifizierte Krankentransporte und Notarzteinsätze. Die Zahl der Rettungseinsätze sei in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2008 lag die Zahl der Rettungseinsätze noch bei 17.000.
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