Presseinformation

Nr. 55 Steinfurt, 14. Februar 2011


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Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Mittelstand“ für Unternehmen
Jetzt schnell melden: Kostenfreie Teilnahme zur Markteinführung für die ersten Bewerber

Kreis Steinfurt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels wird Familienfreundlichkeit ein immer wichtigeres Thema für die Wirtschaft – davon ist die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) überzeugt. Das belegt auch eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung aus Nürnberg. Für 90 Prozent der Beschäftigten ist Familienfreundlichkeit bei der Arbeitgeberwahl genauso wichtig wie ihr Einkommen.

 

Seit drei Jahren informiert und berät die WESt mit der Initiative Betriebsplus Familie die Unternehmen im Kreis Steinfurt. „Familienfreundlichkeit ist kein Wunschkonzert für Angestellte oder eine Liste mit Maßnahmen, die auf dem Papier abgehakt wird", erklärt WESt-Geschäftsführer Wolfgang Bischoff: „Entscheidend ist die Kultur im Unternehmen, wie man miteinander umgeht. Zufriedene Mitarbeiter bringen mehr Leistung. Gelebte Familienfreundlichkeit in einem Unternehmen ist ein Wert, mit dem es sich lohnt zu werben – bei der Mitarbeitergewinnung, aber auch beim Endkunden."

 

Doch insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ist es gar nicht so einfach, Familienfreundlichkeit nicht nur zu leben, sondern diese neben dem Tagesgeschäft im Bewusstsein zu halten und nach außen darzustellen. „Da gibt es viel Potenzial, denn besonders unser Mittelstand zeichnet sich oft durch eine sehr familienfreundliche und soziale Unternehmensführung aus", weiß Projektleiter Ingmar Ebhardt.

 

Ein Stück weit kann dieses Potenzial jetzt besser genutzt werden. Im Rahmen des Projekts „Familie – Arbeit – Mittelstand im Münsterland" (FAMM) hat die WESt seit 2008 im Auftrag des Landes-Arbeitsministeriums das Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Mittelstand" mitentwickelt. Herausgekommen ist ein hochwertiges Produkt, das mit einem vergleichsweise geringen Aufwand verlässliche Aussagen über die Familienfreundlichkeit in Unternehmen ermöglicht. Als Kooperationspartner hat FAMM die Bertelsmannstiftung gewinnen können, die das Siegel nach dem Projektende übernimmt und bundesweit vermarkten wird. Die nachhaltige Wertigkeit ist damit gesichert. Das Siegel erfüllt so nicht nur alle Ansprüche an ein objektives Messverfahren, sondern eignet sich auch hervorragend als Marketinginstrument.

 

Nach der Vorstellung des Siegels bei der Preisverleihung des Unternehmenswettbewerbs „Betriebsplus Familie" im Dezember 2010 haben sich bereits mehrere Unternehmen angemeldet. Die Kosten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis 250 Mitarbeiter belaufen sich je nach Unternehmensgröße auf 1 000 bis 2 500 Euro (Kosten für größere Unternehmen auf Anfrage).

 

Zur Markteinführung hat die WESt noch einen Frühstarterbonus für die Unternehmen im Kreis. Nach intensiven Verhandlungen mit dem Land hat das FAMM Projekt jetzt die Möglichkeit, den ersten 50 KMU im Münsterland eine kostenfreie Teilnahme am Zertifizierungsprozess anzubieten!

 

Für den Kreis Steinfurt steht aktuell noch ein Kontingent für drei Unternehmen zur Verfügung. Schnell sein lohnt sich also.

 

Weitere Informationen zum Siegel gibt es auf der Homepage des FAMM Projektes (

www.fam-muensterland.de

 

) und bei der WESt von Ingmar Ebhardt (Telefon 02551 / 692772), der das Siegel und das allgemeine Angebot der WESt zum Thema Familienfreundlichkeit bei Bedarf gerne persönlich vorstellt.