Kreis Unna - Presse und Kommunikation

02. März 2011

Sanierung von Haus Opherdicke endet

Festakt und Ausstellung zur Eröffnung

Kreis Unna. (PK) Schöne Aussichten für Kunstkenner und Freunde des hoch über der Ruhr in Holzwickede gelegenen Haus Opherdicke. Die Sanierung des Haupthauses geht dem Ende zu; der Termin für die Neueröffnung steht. Am 30. April wird es aber nicht nur einen Festakt geben. Der Kreis bereitet zum Neustart eine Ausstellung mit Werken aus der Kunstsammlung Frank Brabant vor.

 

Unter dem Motto „Frauen-Ansichten“ sollen 70 bis 80 Werke vom Expressionismus bis hin zur Neuen Sachlichkeit gezeigt werden und auch einen Vorgeschmack auf das auf Haus Opherdicke geplante „Haus der Moderne“ geben. Dies teilte Kreisdirektor, Kämmerer und Kulturdezernent Rainer Stratmann bei der Vorstellung des Betriebskonzeptes für Haus Opherdicke im Kulturausschuss am 1. März mit.

 

In dem von Peter Dörner (CDU) geleiteten Fachgremium begrüßten SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen das Konzept als Bereicherung der Kulturlandschaft Kreis Unna. Wegen des von der FDP angemeldeten Beratungsbedarfes wurde jedoch kein Empfehlungsbeschluss an den Kreistag gefasst. Er hat am 29. März das letzte Wort.

 

Der ehemalige Herrensitz wurde Anfang der 1980er Jahre vom Kreis Unna erworben und zu einer Kultur- und Begegnungsstätte umgestaltet. Neben Musikveranstaltungen wurden seitdem auch immer wieder Ausstellungen mit Arbeiten junger Künstler gezeigt.

 

Das vom Bund aufgelegte Konjunkturpaket II ebnete den Weg für die grundlegende Sanierung des Haupthauses. Die zur Verfügung gestellten 1,35 Millionen Euro machten den barrierefreien Umbau des Gebäudes möglich (Aufzug, behindertengerechte Toilettenanlagen) und passten es den Anforderungen an einen modernen Brandschutz an. Gleichzeitig wurde eine Akzentverschiebung in Richtung Ausstellung möglich. Reserviert ist dafür das Obergeschoss des Haupthauses. Geschöpft werden soll aus dem großen Fundus des dem Kreis Unna seit Jahren verbundenen Kunstsammlers Frank Brabant.

 

Gleichzeitig werden die Öffnungszeiten für die Ausstellungen denen in der Museumslandschaft üblichen Zeiten angepasst: sonntags bis samstags von 10.30 bis 17.30 Uhr, montags geschlossen. Ein kleiner gastronomischer Betrieb im Kellergeschoss soll parallel dazu von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein.

 

Gerechnet wird mit rund 20.000 Besuchern pro Jahr, die für den Ausstellungsbesuch einen gestaffelten Eintrittspreis zwischen drei (ermäßigter Eintritt) und acht Euro (Familienkarte) entrichten sollen.




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