04. März 2011.
Wenn Unternehmen vorhaben, durch Investitionen neue Arbeitsplätze zu schaffen, sollten sie auf jeden Fall zum Hörer greifen und bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Leer anrufen. Das Telefonat kann sich auszahlen, denn das Programm zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) wird im Landkreis Leer weiter fortgesetzt.
Wie bereits in den Vorjahren ist es auch 2011 möglich, Zuschüsse zum Beispiel bei Existenzgründung, Betriebserweiterung oder bei der Übernahme einer von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte zu erhalten. Eine Grundvoraussetzung ist die Sicherung vorhandener und die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze.
Als förderfähig werden weitestgehend bauliche Investitionen, Maschinen und Anlagen oder Einrichtungen eingestuft. Die förderfähige Gesamtinvestition muss dafür zwischen 10.000 und 250.000 Euro liegen. Die Regelförderung beträgt für kleine Unternehmen bei arbeitsplatzschaffenden Maßnahmen 15 Prozent der förderfähigen Investitionen, höchstens jedoch 15.000 Euro.
Wie in den Jahren 2000 bis 2006 stellen die EU-Mittel 50 Prozent der betrieblichen Förderung dar. Die restlichen 50 Prozent werden je zur Hälfte aus Eigenmitteln des Landkreises und der jeweiligen Kommune finanziert. In der laufenden Förderperiode 2007 bis 2013 konnten bereits über 100 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als acht Millionen Euro durch den Einsatz von Fördermitteln angestoßen werden.
Ob ein Vorhaben förderungsfähig ist, lässt sich oft schnell durch ein Vorgespräch einschätzen. Als Ansprechpartner stehen interessierten Unternehmen im Landkreis Leer für das Rheiderland und die Stadt Leer Norbert Willms, Telefon 0491/926-1709, sowie für die übrigen kreisangehörigen Kommunen Kay-Uwe Sobeck, Telefon 0491/926-1271, zur Verfügung.
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