Landkreis Leer | Presseinformation

Leitstelle: Disponent erlitt Schwächeanfall

Einsatzleitstelle im Kreishaus war zeitweise nicht erreichbar

21. März 2011. In der Nacht von Samstag auf Sonntag war die Einsatzleitstelle in der Kreisverwaltung Leer wegen eines Schwächeanfalls des diensthabenden Mitarbeiters vorübergehend nicht erreichbar. Der Mitarbeiter musste in das Krankenhaus eingeliefert und durch einen anderen Mitarbeiter ersetzt werden.

Der Zwischenfall fiel auf, als die Leistelle im Landkreis Emsland einen dort eingegangenen Notruf aus dem südlichen Kreis Leer weiterleiten wollte und in Leer niemand reagierte. Der emsländische Leitstellen-Mitarbeiter rief einen Kollegen aus seiner Leitstelle an, der gerade keinen Dienst hatte und im Landkreis Leer wohnt. Der öffnete zusammen mit der Polizei und dem vorsorglich alarmierten Rettungsdienst die Leeraner Leitstelle, nachdem der Disponent weiterhin weder auf Anruf noch auf Klingelzeichen reagierte. Die Beteiligten fanden ihn dann in nicht ansprechbarem Zustand vor und brachten ihn in ein Krankenhaus.

Eigentlich, so die Auskunft der Kreisverwaltung in Leer, hätte eine genau für diesen Fall installierte Sicherheitstechnik Alarm schlagen müssen. Aus noch ungeklärten Gründen war der „Totmannknopf“ aber deaktiviert worden. Die Kreisverwaltung hat bereits eine Untersuchung eingeleitet, in der die Ursachen dafür festgestellt werden sollen. Gleichzeitig hat Landrat Bernhard Bramlage angeordnet, dass diese Sicherheitstechnik in Zukunft so installiert wird, dass sie nicht mehr ausgeschaltet werden kann.


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