Die Ausstellung „Festung Magdeburg“ kann ab dem kommenden Dienstag (17. Mai) wieder im Gartenhaus des Klosterbergegartens besucht werden. Die Öffnungszeiten der Exposition über die Festungsanlagen der Ottostadt sind dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, der Zugang erfolgt über die Benediktinerstraße.
Die Ausstellung des Stadtplanungsamtes über die Geschichte der Festung Magdeburg wurde im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 vom Stadtplanungsamt zusammengestellt. Sie soll Magdeburgerinnen und Magdeburger sowie interessierte Gäste und Touristen mit dem Thema der „Festung Magdeburg“ vertraut machen. Dargestellt wird die befestigte Ottostadt Magdeburg von den Anfängen bis hin zu Nachnutzungskonzepten der Gegenwart.
Bis zum 31. Oktober werden auf zahlreichen Schautafeln Texte, Fotos, Pläne und Abbildungen über die Geschichte der Festungsstadt Magdeburg und das Leben ihrer Bewohner gezeigt. Die Ausstellung schlägt dabei einen Bogen von den archäologisch gesicherten Anfängen vor mehr als 1.500 Jahren über die Militärgebäude aus preußischer Zeit bis zur offiziellen Aufhebung der Festung vor fast 100 Jahren. Die Ausstellungstafeln geben auch einen Einblick in das Leben der Zivilbevölkerung Magdeburgs während der mittelalterlichen Befestigung in brandenburg-preußischer Zeit. Aber auch gegenwärtige Nachnutzungskonzepte früherer Festungsanlagen werden vorgestellt.
Bis heute erhaltene Mauern und Gebäude der mittelalterlichen Stadtbefestigung sowie preußische Festungsbauten und Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene Kasernenbauten sind wichtiger Teil des Magdeburger Denkmalbestandes. In den vergangenen Jahren wurden einige der Festungsbauwerke Magdeburgs wieder zugänglich gemacht und restauriert.
Neben den Ausstellungstafeln sind im Gartenhaus des Klosterbergegartens ebenfalls von Beschäftigten der GISE mbH gefertigte Modelle Magdeburger Festungsanlagen zu besichtigen.