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Leverkusen, 30. Mai 2011

EHEC: Lebensmittelüberwachung empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen

Auf Veranlassung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW empfiehlt die Lebensmittelüberwachung der Stadt Leverkusen den vor Ort ansässigen Betrieben, die spanische Gurken vertreiben oder verarbeiten, nur noch solche Ware zu vertreiben oder zu verarbeiten, bei der durch Untersuchungen nachgewiesen ist, dass sie frei von einer Belastung mit EHEC ist.

 

Da es bisher keine Sicherheit gibt, ob nicht neben spanischen Gurken noch weitere Gemüsearten, die üblicherweise roh verzehrt werden, mit dem aggressiven EHEC-Bakterium verunreinigt sind, sollten alle Gaststätten und Imbisse, Kantinen und andere Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung grundsätzlich auf ein Angebot an Rohkost verzichten, solange ihr Vorlieferant nicht bestätigen kann, dass das Gemüse frei von einer Belastung mit EHEC ist, oder die Ursache des aktuellen Krankheitsgeschehens eindeutig geklärt ist.

 

Die Empfehlung der Lebensmittelüberwachung gilt auch für die Einrichtungen in städtischer Regie, also Schulen und Kindertagesstätten.



Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde

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