08. Juni 2011.
Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung hat Mitte April eine Verzehrempfehlung für Fisch aus Flüssen in Niedersachsen veröffentlicht. Der Landkreis Leer weist in einer Pressemitteilung auf diese Empfehlung nochmals hin.
Bis zum Herbst 2010 wurden 152 Brassen und Aale aus den Flüssen Aller, Elbe, Ems, Leda und Weser untersucht. Bei Brassen fanden sich je nach Herkunft große Unterschiede in der Belastung an Dioxin- und dioxinähnlichen Polychlorierte Biphenyle (PCB). Für Fänge aus Ems und Leda gilt deshalb nach Empfehlung des Ministeriums eine Verzehrmenge von maximal zwei Portionen von je 200 Gramm pro Monat. Brassen aus Weser und Elbe sollten gar nicht gegessen werden. Infolge der hohen Gehalte an Dioxinen und dioxinähnlichen PCB sei grundsätzlich vom Verzehr von Aalen abzuraten. Dies treffe für Aale aus allen untersuchten Flussabschnitten zu.
Untersucht wurde der Aal, weil er in nahezu allen Flüssen vorkommt und bestimmte Kontaminanten infolge seines vergleichsweise hohen Fettgehalts in besonderer Weise anreichert. Die Brasse wurde untersucht, weil sie einer der beliebtesten Anglerfische ist.
Der Landkreis empfiehlt, sich für weitere Details beim Landwirtschaftsministerium zu melden.
Die Verzehrempfehlung und das Flussfisch-Monitoring zur Ermittlung der Schadstoffbelastung ist im Internet zu finden unter:
http://www.ml.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=27751&article_id=95889&_psmand=7
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