Pressestelle der Stadt Greven

Pressestelle der Stadt Greven vom 10. Juni 2011

Tolle Nachrichten aus Düsseldorf: Greven erhält die 1,5 Millionen EUR für die Innenstadt

Bauminister Voigtsberger stellte Förderliste vor

Vor etwas mehr als sechs Wochen war es noch verhaltener Optimismus – jetzt ist der Jubel im Rathaus umso größer: Nordrhein-Westfalens Bauminister Voigtsberger gab die Verteilung der Städtebauförderungsmittel 2011 bekannt. Und was sich Bürgermeister, Wirtschaftsförderung und Rat wünschten, ist nun Wirklichkeit geworden: Greven bekommt mehr als 1,5 Millionen EUR für die Realisierung des „Integrierten Handlungskonzepts Innenstadt“, einen dicken Batzen vom Förderkuchen.

Entsprechend euphorisch reagierte Grevens Bürgermeister Peter Vennemeyer: „Das ist ein riesiger Erfolg für die Zusammenarbeit aller Akteure. Politik, Verwaltung, die Bürgerschaft, Vertreter aus den Bereichen Jugend, Stadtmarketing, Wirtschaft und die Immobilieneigentümer: Alle haben an einem Strang gezogen. Und nun ernten wir reichlich Früchte für unsere Arbeit.“

Geplante Projekte wie ein Grünkonzept, die Erneuerung des Platzes am Niederort oder die Einstellung eines Citymanagers – um nur einige Ideen aus dem Handlungskonzept zu nennen - sind greifbar nah. Das sind Pfunde, mit denen auch Stefan Deimann, Grevens oberster Wirtschaftsförderer, wuchern kann: „Neben den im Handlungskonzept festgelegten Rahmenbedingungen für Investoren können wir die zukünftige wirtschaftliche und innerstädtische Entwicklung nun nachhaltig zu begleiten. So kann der Einzelhandelsstandort ‚Grevener Innenstadt’ langfristig gesichert werden.“

Damit dürfte der Standort auch die erforderliche Attraktivität für Investoren haben. Das sei, so Vennemeyer, aus zwei Gründen wichtig: „Zum einen schaffen wir die Umsetzung der Projekte nicht alleine aus städtischen Mitteln, sondern benötigen die tatkräftige Unterstützung aus der privaten Wirtschaft. Vor allem wird die Zusage aus Düsseldorf aber eine Signalwirkung für die in privater Initiative geplanten Großprojekte wie das Rathaus-Karree und die Martini-Passage haben.“

Ein besonderes Lob verdiene der Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt, betonten Bürgermeister und Wirtschaftsförderung. Was das Team da in kurzer Zeit auf die Beine gestellt habe, insbesondere Projektkoordinator Christian Jakob, sei aller Ehren wert. Jakob selbst sieht die enge Kooperation mit Bezirksregierung und Landesministerium als einen entscheidenden Erfolgsfaktor: „Es ist uns offenbar gelungen, die Zielrichtung unserer Innenstadtentwicklung als Wohn-, Arbeits- und Kulturstandort deutlich zu machen."

Weitere Informationen gibt es unter www.greven.net/innenstadt

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