Ende vergangener Woche wurden fast 50 Botschafter für Leverkusen
ausgezeichnet. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur,
Ehrenamt und Sport gehen nun mit ihren Botschafterkoffern
für Leverkusen auf Reisen. Weitere 50 Botschafter stoßen
zukünftig noch zu den „Vertrieblern für den
Wirtschaftsstandort" hinzu.
Standortmarketing gehört zu den Kernaufgaben einer
Wirtschaftsförderung. Aber wie erweitert man effektiv und
nachhaltig den Erreichungsgrad von nationalen und
internationalen Zielgruppen? Am besten durch den
persönlichen Kontakt. Gut, aber das Ganze mit den zur
Verfügung stehenden Personal- und Finanzressourcen
einer Wirtschaftsförderung? Nein, das funktioniert nur mit
Partnern und geballter Kraft!
In vielen Bereichen der lokalen Wirtschaftsförderung
durften wir dankenswerter Weise schon immer auf die
tatkräftige Unterstützung von der lokalen Wirtschaft bauen.
Viele Unternehmer und weitere Persönlichkeiten, die sich
mit dem Standort verbunden fühlen, haben gemeinsam mit
der WfL „die Fahne für Leverkusen" geschwenkt.
Dies galt es nun aufzugreifen, zu optimieren und
professionalisieren, sowie auch mal ein „offizielles
Dankeschön" für die langjährige Unterstützung
auszusprechen.
Am vergangenen Donnerstagabend, 7. Juli, wurden in feierlichem
Rahmen die ersten offiziellen Standortbotschafter im
Lindner Hotel BayArena, das wiederum als Sponsor der
Veranstaltung der WfL half, von Oberbürgermeister und
gleichzeitig WfL-Aufsichtsratsvorsitzenden Reinhard
Buchhorn und WfL-Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier mit
einem speziellen Botschafteremblem fürs Revers und einer
Urkunde als Standortbotschafter ausgezeichnet.
Nach der offiziellen Definition ist ein Botschafter (engl.
Ambassador) ein Diplomat und oberster Beauftragter eines
Staates in einem anderen Land oder bei einer
internationalen Organisation. Er wird vom Außenminister
entsandt und ist der persönliche Repräsentant des
Staatsoberhauptes seines Landes.
Ganz so förmlich soll es für die Leverkusener Botschafter
natürlich nicht sein, jedoch möchte die
Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH den Grundsatz
dieser Definition für die Standortbotschafter aufgreifen.
Neben den offiziellen Insignien erhielten die Botschafter
einen speziellen Koffer, der es in sich hat!
In diesem sind erste ganz neue, druckfrische und digitale
Materialien zum Standort Leverkusen enthalten, die es den
Botschaftern auch bei Gesprächen mit anderen
Unternehmern, auf Messen, bei eigenen Firmen- oder
Kundenpräsentationen erlaubt, Leverkusen „als ihren
Standort" in seinen vielseitigen Facetten zu kommunizieren
und vorzustellen.
„Leverkusen ist überraschend anders! Wir möchten
zukünftig gemeinsam mit geballter Kraft unserer
Botschafter auch Nicht-Leverkusener davon überzeugen",
erklärt WfL-Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier die Idee
zu den Standortbotschaftern und zur neuen
Imagekampagne, die auf charmante Art und Weise mit
einem Augenzwinkern alt bekannten Vorurteilen wie
„Vizekusen, Rastplatz an der A 3, Plastikstadt, Aspirincity,
Pillendreher" und und und widerlegen soll.
Die Botschaftermappe ist nur der Start und wird von der
WfL stetig mit neuen Ideen und Informationen ergänzt und
bildet einen Teil der Informationen ab, die bei uns für
Veranstaltungen, Mailings, Messeauftritte etc. auch von
den Botschaftern angefordert werden können.
„Neben den 50 Gästen des Abends freuen wir uns sehr,
dass wir auch noch weitere Persönlichkeiten von der Idee
begeistern und im Kreise der Botschafter begrüßen dürfen.
Aber all das ist nur der Anfang", erklärt Obermaier weiter,
denn rd. 20 weitere Botschafter werden noch in diesem
Jahr zu einem alternativen Termin ernannt. Ziel ist es, 100
Partner und Testimonials als Botschafter für unsere Stadt
auszuzeichnen.
Eine Bildergalerie gibt es auf der WfL-Facebookseite
unter
http://www.facebook.com/home.php#!/media/set/?set=a.24
6459868701061.76311.166827206664328
Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde