Ottostadt Magdeburg.
Gleich zwei Wettbewerbe hatte die Ottostadt im Frühjahr 2010 ausgerufen, um kreative junge Magdeburgerinnen und Magdeburger zu animieren, ihre Ideen zum Thema „Ottostadt“ künstlerisch umzusetzen: Unter dem Motto „otto sprüht“ war im April ein Graffiti-Wettbewerb gestartet, der sich vor allem an Jugendliche wandte, mit dem Videowettbewerb „otto filmt“ waren die Studenten aufgerufen, sich als Filmemacher auszuprobieren. Inzwischen finden sich die Sieger-Graffitis im Stadtbild wieder. Heute traf sich Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper mit den Sprayern und setzte den symbolischen Schlusspunkt auf die Kunstwerke.
11 junge Magdeburger hatten sich 2010 am Graffiti-Wettbewerb „otto sprüht“ beteiligt. Sie reichten insgesamt 22 Entwürfe ein. Der Wettbewerb „otto sprüht“ war im April ausgerufen worden. Er sollte junge Menschen ermutigen, sich auf künstlerische Art und Weise mit der Ottostadt-Kampagne und deren Namenspaten, Otto von Guericke und Otto I., auseinanderzusetzen. Dabei konnten die Künstler ihrer Kreativität vollkommen freien Lauf lassen – einzige Bedingung war die Integration des Logos der Ottostadt Magdeburg in den Entwurf. Die besten Beiträge wurden von einer Jury ermittelt. Ihr gehörten an: Rainer Nitsche (Beigeordneter für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit der Landeshauptstadt Magdeburg), Christoph Ackermann (neverending-shop) und Björn Stockleben (Koordinator des Fachbereichs Cross Media an der FH Magdeburg). Die Juroren berücksichtigten bei ihrer Auswahl vor allem die Kriterien Technik, Originalität und Übereinstimmung mit dem Thema.
Die ersten drei Plätze im Graffiti-Wettbewerb „otto sprüht“ gingen an Hans Schinlauer, Julian Korth sowie den gemeinsamen Beitrag von Pascal Höfchen und Yann Medau. Sie erhielten ein Preisgeld von je 300 Euro und die Zusage, ihre Entwürfe im Stadtgebiet umzusetzen. Dafür stellte die Stadt den jungen Künstlern je eine Fläche von etwa 10 x 2,5 Metern zur Verfügung und übernahm außerdem die Materialkosten. Inzwischen kann man die Kunstwerke an den Ringbrücken in der Brenneckestraße und in der Wiener Straße bewundern.