Ottostadt Magdeburg.
Am 1. Juli 2001 übernahm Dr. Lutz Trümper das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg. „Nach zehn Jahren im Amt ist es Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Blick nach vorn.“ Beides gewährte das Stadtoberhaupt den regionalen Journalisten heute im Rahmen eines Pressegesprächs.
Eine der ersten Amtshandlungen Dr. Trümpers war 2001 die Verhängung einer Haushaltssperre: „Die Haushaltssituation der Stadt war schon zu Beginn meiner Amtszeit nicht einfach. Sie hat sich in den Folgejahren dramatisch verschärft. Die finanzielle Situation der Stadt zu stabilisieren und den Haushalt zu konsolidieren, war und ist deshalb tägliches Geschäft.“
Vor diesem Hintergrund kann Magdeburgs Stadtoberhaupt eine beachtliche Bilanz vorweisen: „Das Stadtumbau-Programm hat das Gesicht der Stadt verändert, die Stadt ist wieder an die Elbe gerückt, bei der Sanierung von Schulen und Kindereinrichtungen sind wir einen großen Schritt vorangekommen, und Magdeburg hat sich nachhaltig als Stadt der Wissenschaft profiliert.“
Schulsanierung als kommunalpolitischer Schwerpunkt
Die Verbesserung der Schulinfrastruktur hat OB Trümper frühzeitig zu einem Schwerpunkt seines kommunalpolitischen Wirkens erklärt. Dafür wurden anfangs konsequent vorhandene Förderprogramme genutzt – z.B. zur Sanierung der Berufsbildenden Schulen und das Ganztagsschulprogramm des Bundes. Parallel entwickelte die Stadt ein PPP-Projekt zur Schulsanierung, das deutschlandweit beispielgebend ist. „Hier haben wir Neuland betreten – mit allen Chancen und Risiken die damit verbunden sind. Heute kann man sagen: ‚Der Erfolg gibt uns recht’: 20 Schulanlagen sind innerhalb weniger Jahre topsaniert. Damit verfügt Magdeburg über eine moderne Schullandschaft, die Schülern und Lehrern beste Bedingungen bietet.“ Für die noch zu modernisierenden Schulen nutzt die Stadt das EFRE-Programm und wird ggf. ein weiteres PPP-Paket schnüren.
Stadtumbau verändert das Gesicht der Stadt
Mit dem Programm „Stadtumbau Ost“ hatte die Bundesregierung 2002 ein Förderprogramm aufgelegt, um vor allem dem wachsenden Wohnungsleerstand in den ostdeutschen Bundesländern zu begegnen. „Magdeburg hat dafür frühzeitig eine Strategie entwickelt und die Möglichkeiten des Programmes konsequent genutzt.“ Rund 10.000 Wohnungen wurden seitdem vom Markt genommen, insbesondere in den großen Plattenbausiedlungen am Stadtrand.
Gleichzeitig wurden die Wohnquartiere – auch mit Hilfe anderer Förderprogramme - aufgewertet. Mehr als 70 Mio. € sind bisher in die beiden Programme „Rückbau“ und „Aufwertung“ geflossen. Für die großen Wohnsiedlungen – Olvenstedt, Reform – hat die Stadt mit den Wohnungsbauunternehmen sogenannte „Quartiersvereinbarungen“ geschlossen, die die Schwerpunkte der weiteren städtebaulichen Entwicklung festschreiben.
Darüber hinaus hat die Stadt Förderprogramme genutzt, um die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen: Dazu gehören der Umbau der Kaserne Mark zu einem Kulturzentrum, die Neugestaltung der Elbuferpromenade von der Sternbrücke bis in den Wissenschaftshafen, die Aufwertung des Breiten Weges als Hauptmagistrale und die Umgestaltung des Universitätsplatzes. „Darüber hinaus haben private Investitionen einen erheblichen Beitrag zur Verschönerung des Stadtzentrums geleistet. Genannt seien beispielhaft das Hundertwasserhaus als neue Touristenattraktion, der Umbau der ehemaligen Hauptpost zum Justizzentrum des Landes, die Neubauten an der Regierungsstraße sowie vielfache Sanierungen und Modernisierungen von Wohn- und Geschäftshäuern.“
Deutlich verändert hat sich im zurückliegenden Jahrzehnt die Elb-Silhouette der Stadt. „Die Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 war diesbezüglich ein Glücksfall: Schon bald nach der Wende war es ein wichtiges strategisches Ziel der Stadtentwicklung, die Stadt wieder näher an den Fluss zu rücken, ihn stärker erlebbar zu machen. Mit der IBA haben wir dieses Ziel verwirklicht.“ Vom Wissenschaftshafen im Norden bis nach Buckau gibt es heute eine durchgehende Promenade mit Grün, Gastronomie, Kunst, attraktiven Aufenthaltsbereichen – und die Menschenströme beweisen, dass die Magdeburger ihren Fluss wieder in Besitz genommen haben. „Inzwischen ist auch auf dem Areal des ehemaligen Elbebahnhofes reges Baugeschehen – dafür gab es schon in den 90er Jahren städtebauliche Wettbewerbe und jahrelange Verhandlungen mit der Bahn, um das Gelände zu entwidmen. Ganz zweifellos entsteht hier ein neues, attraktives Stadtquartier, das die Silhouette am Fluss ergänzt und die Altstadt mit Buckau verbindet.“
Dort hat die Stadt schon seit 1992 ein großflächiges Sanierungsgebiet entwickelt. Fast 40 Mio. € sind seit 2001 in Sanierungen geflossen, darunter mehr als 10 Mio. € kommunale Eigenmittel, mit denen insbesondere die Straßen und Plätze ertüchtigt sowie das Elbufer und der Klosterbergegarten neugestaltet wurden. Mit dem Umbau eines ehemaligen MAW-Gebäudes und des MESSMA-Gebäudes zu Loftwohnungen konnten durch private Investoren interessante und attraktive Nachnutzungen für Industriegebäude gefunden werden.
Darüber hinaus hat die Stadt in Buckau insbesondere in die kulturelle Infrastruktur investiert. Beispiele dafür sind die Sanierung von Puppentheater, Gesellschaftshaus und Literaturhaus, die Einrichtung eines soziokulturellen Zentrums und der Umbau der ehemaligen Feuerwache zum Thiem 20, in dem die Jugendkunstschule und der Bereich Jazz/Rock/Pop des Konservatoriums eine neue Heimstatt gefunden haben. Mithilfe des Konjunkturprogrammes II konnte die Sanierung der Gruson-Gewächshäuser beginnen, hier bleibt die Fortsetzung der dringend erforderlichen Sanierung als Aufgabe für die nächsten Jahre.
„Insgesamt hat Buckau durch die öffentlichen und privaten Investitionen deutlich an Lebensqualität gewonnen und gehört heute zu den am stärksten wachsenden Stadtteilen in Magdeburg.“
Wirtschaft: Arbeitsplätze sind das A& O
„Die Wirtschaftsförderung ist für mich seit Übernahme der Amtsgeschäfte als Oberbürgermeister ein wichtiger politischer Schwerpunkt gewesen. Dazu gehört nicht nur die Neuansiedlung von Unternehmen, sondern insbesondere auch die Pflege der heimischen Firmen. Bei städtischen Vergaben geht der Auftrag selbstverständlich an ein hiesiges Unternehmen, wenn es die besten Konditionen bietet.“
Im Industriegebiet Rothensee hat insbesondere der Bau des Hansehafens die Attraktivität für die Ansiedlung von logistikaffinen Unternehmen deutlich verbessert. Dort haben sich eine großes Biodiesel-Werk, die WEC Turmbau GmbH (Produktionsanlage für Türme von Windkraftanlagen) das MHKW und die Firma Quarzforms (früher Artolith) angesiedelt, die ansässige Firma Stork gehört nach mehrfacher Erweiterung heute zu den größten Unternehmen der Recyclingbranche in Sachsen-Anhalt.
Der 2006 durch die Landeshauptstadt Magdeburg und die benachbarte Gemeinde Sülzetal unterzeichnete Vertrag zur Vermarktung eines gemeinsamen Gewerbegebietes markiert eine neue Qualität in der Wirtschaftsförderung. „Dadurch können wir interessierten Investoren geschlossene Großflächen für Ansiedlungen zur Verfügung stellen. Außerdem zeigt das Beispiel, dass Kooperation zwischen Konkurrenten möglich ist.“ Mit der Ansiedlung eines Flachglaswerkes und einer Produktionsanlage für Solarzellen sind erste Ansiedlungen erfolgreich vollzogen.
Darüber hinaus sind auf dem ehemaligen SKET-Gelände an der Freien Straße Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen geschaffen worden – erstmalig steht damit eine innerstädtische Großfläche zur Wiederbebauung zur Verfügung. „Ich freue mich, dass mit RegioCom ein Großunternehmen aus dem Umland nach Magdeburg gezogen ist und hier historische Industriearchitektur mit neuem Leben erfüllt.“
Im Norden nimmt der Wissenschaftshafen Gestalt an: „Die Erschließung ist weitgehend abgeschlossen, die ersten Forschungseinrichtungen haben sich angesiedelt, nun sind private Investoren gefragt, weitere historische Bauten mit Leben zu füllen und die Lücken mit attraktiven Neubauten zu schließen. Das ist eine Aufgabe für das nächste Jahrzehnt.“ Für den Wissenschaftshafen hat die Stadt einen Masterplan vorgelegt, der den Rahmen der weiteren Entwicklung absteckt. Auf dem Gelände des ehemaligen Handelshafens haben sich bereits das Virtuelle Trainingszentrum des Fraunhofer-Institutes, das Elboffice (Geschäftshaus) und kleinere Unternehmen angesiedelt. In Kürze werden die beiden Reichseinheitsspeicher zu Wohntürmen umgebaut. Insgesamt sollen in dem 10 Hektar großen Areal 4000 Arbeitsplätze – vorwiegend in den Bereichen Wissenschaft und Forschung – und Wohnungen für 600 Menschen entstehen – flankiert von Freizeiteinrichtungen und Gastronomie.
„Die Entwicklung des Wissenschaftshafens steht beispielhaft für die Entwicklung Magdeburgs zu einer Stadt der Wissenschaft. Hier ist im letzten Jahrzehnt – auch dank der Unterstützung von Bund und Land – eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur entstanden, zu der neben Universität und Fachhochschule auch zahlreiche renommierte Forschungsinstitute mit wissenschaftlichen Kontakten in alle Welt gehören.“ Dass auch die Magdeburger ihre Stadt immer stärker als eine Stadt der Wissenschaften empfinden, ist den gewachsenen Verflechtungen zwischen Stadt, Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten zu verdanken. Die Lange Nacht der Wissenschaften, die 2011 bereits zum 6. Mal stattfand, ist dafür beredtes Zeugnis.
Lebensqualität braucht gute Infrastruktur
Zu einer lebenswerten Stadt gehört ohne Zweifel eine gut funktionierende Infrastruktur. „Auch wenn aufgrund der Haushaltssituation manches Wünschenswerte noch nicht entstehen konnte, sind wir auch bei der Ertüchtigung unserer Infrastruktur ein gutes Stück voran gekommen.“ Im Straßen- und Brückenbau gehören dazu die Umgestaltung des Universitätsplatzes, der 4spurige Ausbau des Schleinufers, die neue Brücke über die Sohlener Straße, der Ausbau der Leipziger Straße und der B 1, der Bau der Ortsumgehung Ottersleben und die Ringrampen an der Brenneckestraße. Hinzu kommen zahlreiche neue Erschließungsstraßen in Gewerbegebieten, Wohnsiedlungen und im Wissenschaftshafen.
Weit über 10.000 Bauanträge hat das städtische Bauordnungsamt in den letzten zehn Jahren bearbeitet, davon fast 3.500 für den Bau von Einfamilien- und Reihenhäusern.
Zu den größten Baustellen zählte ohne Zweifel das Städtische Klinikum, das am Standort Olvenstedt zusammengeführt, erweitert und modernisiert wurde, so dass dort heute ein modernes und leistungsfähiges Krankenhaus für Magdeburg und das Umland zur Verfügung steht.
Saniert wurde eine Reihe von Kulturbauten, z.B. das Schauspielhaus, das Kulturhistorische Museum und das Kloster Unser Lieben Frauen, der Moritzhof und die Alte Schule Salbke, die zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut wurde. Mit den beiden Europaratsausstellungen „Otto der Große“, Magdeburg und Europa“ 2001 und „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ 2006 haben wir europaweit ein großes Medienecho erzielt. Über 500.000 Besucher, davon viele aus dem Ausland, sahen diese Ausstellungen im Kulturhistorischen Museum.
Mit dem Neubau der Feuerwache Nord verfügt die Stadt über zwei moderne, leistungsfähige Feuerwachen. Die Deponie Hängelsberge wurde erweitert und gleichzeitig in Teilen stillgelegt und versiegelt – eine der größten Investitionen im Bereich der technischen Infrastruktur.
„Das Jahrhunderthochwasser 2002 hat uns gelehrt, dass der Fluss nicht nur Segen, sondern auch Fluch sein kann. Nach der Beseitigung der Hochwasserschäden war deshalb die Hochwasservorsorge ein Schwerpunkt unserer Investitionen.“ In diesem Zusammenhang müssen in den Folgejahren Lösungen entwickelt werden, um die Schäden durch steigende Grundwasserstände bei lang anhaltendem Hochwasser zu verringern.
Die größte Investition im Bereich der Sportstätten war der Umbau des ehemaligen Ernst-Grube-Stadions zu einer modernen Fußball-Arena, einschließlich der Erneuerung und Erweiterung der Trainingsplätze und Funktionsbauten im Umfeld. Mit dem Erich-Rademacher-Bad hat Olvenstedt ein modernes Freibad erhalten, saniert werden konnten die Elbe-Schwimmhalle und die Schwimmhalle Diesdorf. Aktuell wird die Kanutrainingsstätte auf dem Kleinen Werder erneuert, damit verfügt der Olympiastützpunkt Magdeburg über exzellente Trainingsbedingungen.
Auch nach der Übertragung der Kindertagesstätten an freie Träger bleibt die Stadt überwiegend Eigentümerin der Gebäude und Freiflächen. „Hier die erforderlichen Modernisierungen umzusetzen, ist ein aktueller Schwerpunkt. Dank Konjunkturpaket II sind wir dabei einen großen Schritt vorangekommen.“
Haushaltskonsolidierung als „täglich Brot“
„Wie überall im Leben gilt auch in der Kommunalpolitik ‚Ohne Moos nix los!’ Die Sicherung der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadt war deshalb seit meiner Amtsübernahme eine stetige Herausforderung und die Konsolidierung des Haushaltes tägliche Aufgabe.“ Rund 80 Mio. € konnten im zurückliegenden Jahrzehnt konsolidiert werden. Schwerpunkt waren dabei die Personalkosten, die im Verwaltungshaushalt den größten Anteil ausmachen. Reduziert wurden sie durch Personalabbau, die Zusammenlegung von Ämtern, die Ausgliederung von Aufgaben bzw. Struktureinheiten und personalwirtschaftliche Maßnahmen. Zuschüsse an Gesellschaften mussten gekürzt, Gebühren erhöht werden. „Stets haben wir versucht, mit Augenmaß zu agieren und die Belastungen für die Menschen zumutbar zu halten. Dies ist – auch dank der gewachsenen Kooperation zwischen Stadtrat und Verwaltung – überwiegend gelungen.“
Ein Blick nach vorn
Die Haushaltssituation der Stadt wird – da macht sich OB Dr. Lutz Trümper keine Illusionen – auf absehbare Zeit nicht einfacher: „Bei der Steigerung der Sozialausgaben ist kein Ende in Sicht und das Land hat die nächsten Kürzungen für die Kommunen schon angekündigt. Die Sicherung der Gewerbesteuer ist ein Lichtblick, sie reicht allein jedoch nicht aus, um die Finanzkraft der Kommunen dauerhaft zu stabilisieren.“
Trotzdem liegen anspruchsvolle Aufgaben vor der Stadt: „Der Stadtumbau ist nicht abgeschlossen, wir müssen ihn vor dem Hintergrund des demographischen Wandels neu denken.“ Der Ausbau des Eisenbahnknotens Magdeburg und der Ausbau des Strombrückenzuges sind die großen Projekte im Straßenbau. Im südlichen Stadtzentrum, das durch viele kleinere Maßnahmen in der Vergangenheit aufgewertet wurde, setzt die Umgestaltung des Domplatzes den Schlusspunkt der Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen.
Magdeburg will energieeffiziente Stadt werden und bewirbt sich um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. „Beides sind gewaltige Herausforderungen, die die Stadt in Gänze schultern muss. Hier müssen sich die gewachsenen Netzwerke zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft bewähren. Und dies ist auch ein Betätigungsfeld für freiwilliges Engagement, das im letzten Jahrzehnt enorm gewachsen ist und sich professionalisiert hat.“
Und was wünscht sich das Stadtoberhaupt für die nächsten zehn Jahre? „Da möchte ich Edzard Reuter zitieren, der jüngst in der Welt forderte ‚Landsleute, schaut auch auf diese Stadt!’. Ich wünsche mir dabei weniger Vorurteile und mehr Wohlwollen, vor allem bei unseren Landsleuten aus den westlichen Bundesländern. Ich wünsche mir, dass Magdeburg überregional stärker wahrgenommen wird als eine moderne, lebenswerte Großstadt mit gut entwickelter Infrastruktur und attraktiven Angeboten in Freizeit und Kultur, damit sich dies niederschlägt in gewerblichen Ansiedlungen und Zuzügen. Dann wird sich auch unsere finanzielle Situation entspannen und manches, was heute noch Wunschdenken ist, umsetzbar sein. Dafür werde ich in den nächsten Jahren arbeiten.“
Anlagen:
Haushaltssituation 2001 bis 2010
Ausgewählte Investitionen 2001 bis 2011
Haushaltsentwicklung seit 2001
|
Jahr
|
Verwaltungs-
Haushalt
in Mio. Euro
|
Vermögens-
Haushalt
in Mio. Euro
|
davon Bau-investitionen
in Mio. Euro
|
Gesamt-
Haushalt
in Mio. Euro
|
|
2001
|
439,8
|
109,2
|
66
|
549,0
|
|
2002
|
448,0
|
102,4
|
60
|
550,4
|
|
2003
|
457,0
|
144,7
|
71
|
601,7
|
|
2004
|
467,4
|
121,4
|
72
|
588,8
|
|
2005
|
509,9
|
118,9
|
60
|
628,8
|
|
2006
|
559,9
|
225,5
|
27
|
785,4
|
|
2007
|
542,2
|
80,0
|
35
|
622,2
|
|
2008
|
540,9
|
70,4
|
33
|
611,3
|
|
2009
|
559,5
|
128,6
|
55,6
|
688,1
|
|
2010
|
548,6
|
60,8
|
35
|
609,4
|
|
Summe
|
5073,2
|
1161,9
|
514,6
|
6235,1
|
Ausgewählte Investitionen
Soziale Infrastruktur
- Sanierung und Neustrukturierung der Berufsschulen
- IZBB-Programm des Bundes (GS Lindenhof, SEK „Tomas Müntzer“, SEK „Wilhelm Weitling“)
- PPP-Programm (20 Schulanlagen)
- EFRE-Programm
- Sanierung und Umbau der kommunalen Alten- und Pflegeheime und Neustrukturierung des Betreibers als gGmbH
- Sanierung und Erweiterung des Städtischen Klinikums, Zusammenführung am Standort Olvenstedt und Neustrukturierung als GmbH
- Sanierung und Modernisierung zahlreicher Kindertagesstätten, u.a.
- Integrative Kita Lumumbastr.
- Kita Hellestr. (Ersatzneubau)
- Kita Bodestr. (Ersatzneubau)
- Kita Unterhorstweg
- Kita Salbker See
- Kita „Kleiner Rabe“
- Kita Pusteblume I und II
- Kita Fliederhof I und II
- Kita Nachtweide
- Kita Kunterbunt und Sozialzentrum Südost
Kultur- und Freizeiteinrichtungen/Tourismus
- Neubau Erich-Rademacher-Bad
- Sanierung Elbeschwimmhalle
- Sanierung Schwimmhalle Diesdorf
- Umbau des Ernst-Grube-Stadions zur MDCC-Arena
- Sanierung der Trainingsplätze und Funktionsgebäude im Stadionumfeld
- Neubau Kanutrainingsstätte Kleiner Werder
- Sanierung Puppentheater
- Sanierung Schauspielhaus
- Errichtung zentraler Theaterwerkstätten
- Sanierung Gesellschaftshaus
- Sanierung und Erweiterung Kulturhistorisches Museum
- Sanierung Kloster Unser Lieben Frauen
- Umbau Feuerwache Buckau zum Thiem 20
- Sanierung der Gruson-Gewächshäuser (1. BA)
- Neubau Bürgerhaus Olvenstedt
- Sanierung Literaturhaus und Verbindung zum Stadtteilkulturzentrum
- Sanierung Moritzhof
- Sanierung Kaserne Mark
- Mehrgenerationenhaus Alte Schule Salbke
- Sanierung und Erweiterung des Zoo´s sowie Neustrukturierung als gGmbH
- Neugestaltung Petriförder
- Sanierung Aussichtsturm im Stadtpark
- Sanierung und Erweiterung der Lukasklause zum Guericke-Zentrum
- Haus der Romanik
- Freilegung Bastion Cleve/Turm Cleve
- Tourist-Information in der Regierungsstr.
- IBA-Pfad
- Neubau und Sanierung von Spielplätzen, u.a.
- Olvenstedter Scheid – Spielplatz, Bolzplatz, Skateranlage
- Neubau Spielplatz „Berg und Tal“ (Saures Tal)
- Sanierung Spielplatz Neustädter See – „Leuchtturm und Schiff“
- Neubau „Dschungelarena“ (Max-Otten-Str.)
- Neubau „Drachenspielplatz“ (Lemsdorfer Weg)
- Neubau „Expedition Nordpol“ (Wedringer Str.)
- Sanierung „Mittelalter“ (Fröbelstr.)
- Neubau „Zoo-Spielplatz“ (Kreipestr.)
- Neubau „Zwergenland“ (Schenkendorfstr.)
- Sanierung von Parkanlagen
- Sanierung Adolf-Mittag-See (einschl. Pavillon, Brücken, Freitreppe)
- Instandsetzung von Wegen und Anlagen nach den Hochwassern 2002, 2006 und 20010
- Sanierung von Kulturdenkmalen im Herrenkrugpark
Verwaltung und technische Infrastruktur
- Sanierung Neues Rathaus
- Sanierung Altes Rathaus
- Neubau Feuerwache Nord
- Feuerwehr Beyendorf
- Sanierung Einwohnermeldeamt
- Erweiterung und teilweise Stilllegung der Deponie Hängelsberge
- Neubau Betriebs- und Verwaltungsgebäude SAB
- Aufbau und Erweiterung eines städtischen Internetangebotes unter www.magdeburg.de
- D 115
- Kita-Portal
- Hochwassernachsorge
- Neubau von Deichzuwegungen um Pechau und Randau-Calenberge sowie zwischen Prester und Randau
- Aus- und Neubau eines Grabensystems in und um Pechau vom Karpfenteich bis zum Zipkeleber Gutsteich
- Neubau Siel am Zipkeleber Gutsteich
- Verbesserung des ÖPNV-Angebotes
- Beginn der Errichtung einer 2. Nord-Süd-Verbindung
- Barrierefreie Haltestellen (u.a. Leipziger Str., Pfeifferstr., Zoo)
- Verkehrsverbund marego
Straßen- und Brückenbau/Erschließungen
- Ersatzneubau Glindenberger Brücke
- Neubau Oebisfelder Brücke
- Sanierung Zollbrücke
- Ersatzneubau Brücke Sohlener Str.
- Wiederaufbau der Sternbrücke
- Magdeburger Ring – Rampen Brenneckestr.
- Sanierung Ringbrücken Sudenburger Wuhne, Fermersleber Weg, Brenneckestraße
- Fahrbahnsanierung
- Neugestaltung Universitätsplatz (einschl. Untertunnelung)
- Umgestaltung Breiter Weg
- Gestaltung Stadtplatz am Elbebahnhof
- Umgestaltung Domplatz/Südliches Stadtzentrum
- Neugestaltung Konrad-Adenauer-Platz/Anbindung an ZOB
- Neugestaltung Wittenberger Platz
- Ortsumgehung Ottersleben
- Neubau Europaring
- Ausbau Sudenburger Wuhne
- Ausbau Steubenallee
- Ausbau Ebendorfer Straße
- 4spuriger Ausbau Schleinufer
- Ausbau B 1
- Ausbau Gübser Weg
- Ausbau Leipziger Straße
- Ausbau des Radwegenetzes
- Elberadweg (v.a. Uferpromenade)
- Börderadweg
- Radwege in alt Fermersleben
- Anbindung ans Umland (Niederndodeleben, Hohendodeleben, Ebendorf)
- Erschließung Wohngebiet An den Röthen
- Erschließung Wissenschaftshafen
- Erschließung Hansehafen
- Erschließung Elbebahnhof
- Sanierung Buckau
- Sanierung Alte Neustadt