Presseinformation

Nr. 303 Steinfurt, 12. August 2011


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Delegation aus Potsdam suchte Best-Pracice - und kam zur WESt
Erfahrungsaustausch zwischen Landkreisen Steinfurt und Potsdam-Mittelmark

Kreis Steinfurt. Eine Delegation aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark besuchte die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH (WESt), um Erfahrungen rund um das Thema Wirtschaftsförderung auszutauschen.

Die Potsdamer Delegation bestand aus Wirtschaftsförderern und einem Vertreter der technischen Hochschule Wildau und wurde von Eveline Vogel, Leiterin des dortigen Fachdienstes, angeführt.
In Steinfurt empfingen sie Christian Rapien, Projektleiter bei der WESt, und Stefan Adam, Prokurist der Transferagentur Fachhochschule Münster GmbH.

Der Kontakt kam zustande, da sich die Wirtschaftsförderung in Potsdam-Mittelmark neu aufstellen und deshalb nach Best-Practice-Beispielen besonders innovativer und aktiver Kollegen suchte. Sie entschieden sich für die WESt – als einer von nur zwei Zielorten bundesweit.

Rapien stellte die WESt vor und ihr Dienstleistungsangebot mit den Schwerpunkten Gründerberatung sowie Betreuung der Unternehmen vor Ort. Er verwies auf aktuelle Projekte wie die Verbesserung der Breitbandversorgung, die Unterstützung von Betrieben bei Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit und die Aktivitäten zur Fachkräftesicherung in der Region. „Ein wesentlicher Baustein zur Fachkräftesicherung stellt für uns die enge Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Münster dar“, betonte Rapien.

Genau darüber berichtete Stefan Adam und präsentierte das Projekt Train - Transfer in Steinfurt. „Train ist die zentrale Initiative der strategischen Allianz zwischen dem Kreis Steinfurt und der Fachhochschule Münster. Zwei Mitarbeiter bilden die zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, um so den Forschungs- und Wissenstransfer zu stärken“, so Adam. Er zählte zahlreiche, auch finanziell geförderte Forschungsprojekte auf, die bereits gemeinsam mit den Unternehmen aus dem Kreis auf den Weg gebracht wurden.

Beeindruckt zeigte sich die Delegation bei einer Führung durch den Gründer- und Innovationspark Steinfurt (GRIPS), den die WESt auf dem Campus der FH in Steinfurt betreibt. Das GRIPS bietet Büro- und Laborflächen für Unternehmen, Existenz- und Ausgründungen aus der FH. Die Delegation konnte einen Blick in die Räume des Merck-Labs und des Unternehmens Merecs werfen.

So hat der Pharma- und Chemiekonzern Merck dort ein so genanntes Merck-Lab gegründet, das von Prof. Dr. Thomas Jüstel vom Fachbereich Chemieingenieurwesen geleitet wird. Jüstel und seine Mitarbeiter entwickeln neuartige Leuchtstoffe, die nicht nur so langlebig und effizient wie die bisher in LED verwendeten sind, sondern auch alle gewünschten Farbspektren des Lichts zur Verfügung stellen.
Die Merecs GmbH & Co. KG entstand durch eine Ausgründung aus der FH und ist auf Dienstleistungen im Bereich Software, Anlagenautomatisierung und Steuerung spezialisiert.

Vogel dankte Adam und Rapien für die Kooperationsbereitschaft und die interessanten Einblicke, die gewährt worden seien. „Wir konnten viele Gemeinsamkeiten feststellen und haben zahlreiche Anregungen erhalten“, so Vogel. Beide Seiten wünschten sich eine weitere enge Zusammenarbeit.

www.westmbh.de

Pressekontakt: Silke Wesselmann, Tel.: 0 25 51/69-2167.





Wirtschaftsförderer aus Potsdam besuchten den Kreis Steinfurt - und das GRIPS auf dem FH-Campus