
Kreis Unna. (PK) Immer mehr junge und erwachsene Menschen greifen im Alltag zu Fertiggerichten und Fast-Food. „Zum Frühstück das überbackene Käsebrötchen vom Bäcker, mittags das Menü vom Imbiss, abends Nudeln mit Fertig Tomatensauce und zwischendurch Snacks aus dem Supermarkt“, so macht der Flyer auf die interaktive Ausstellung Ess-Kult-Tour aufmerksam, die in dieser Woche vom 18. bis 21. Oktober in der Gesamtschule Unna-Königsborn zu sehen ist. Darauf weist der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises hin.
Die Ausstellung richtet sich an Schulklassen weiterführender Schulen. Ein Konzeptbereich ist dabei ausgerichtet auf Jugendliche der Klassen 7 bis10 sowie höhere lernschwache Klassen und ein anderer für Jugendliche der Klassen 11 bis 13 sowie für junge Erwachsene an Berufsschulen, -kollegs und weiterführenden Schulen.
Die Schulklassen haben die Möglichkeit, in die „Welt der Lebensmittel“ einzutauchen. Bei unterschiedlichen Stationen können die Jugendlichen an ihre eigene Lebenswelt anknüpfen und praxisnahes Alltagswissen erlernen. Ein „Snackchecker-Spiel“ gibt Auskunft über Nährstoffe in Lebensmitteln, beim „Spurensucher“ werde Zusatzstoffe unter die Lupe genommen, beim „Selbsterkenner“ lässt sich der eigene Ess-Typ herausfinden, und der „Werbeprofi“ gibt Informationen über verschiedene Werbeclips rund um die Ernährung.
Die Ausstellung wird betreut von Expertinnen der Verbraucherzentrale NRW, welche die Schülerinnen und Schüler beim Rundgang begleiten. Es sind noch Termine für den Besuch der Ausstellung frei. Interessierte Schulklassen der Jahrgänge sieben bis zehn können sich beim Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27- 29 54 oder 0 23 03 / 27-27 54 anmelden.
Seit einem Jahr führt der Kreis Unna gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW und der landesweiten Vernetzungsstelle Schulverpflegung die Kampagne „Besser Essen Macht Schule“ durch. Die Ausstellung ist Teil dieser Kampagne und wird im Rahmen des ersten landesweiten Tages der Schulverpflegung in NRW am 20. Oktober von der Initiative „IN FORM“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur Verfügung gestellt.