Am 2. und 3. November 2011 findet im Alten Rathaus der öffentliche Workshop „Luther 2017: Reformation – Wissenschaft – Tourismus“ statt. Auf dem Programm stehen Vorträge, Werkstattberichte und Diskussionen. Das vollständige Programm beider Tage ist auf der Internetseite der Landeshauptstadt Magdeburg unter www.magdeburg.de einsehbar. Alle interessierten Magdeburgerinnen und Magdeburger sind dazu herzlich willkommen.
Die am Mittwoch, dem 2. November, um 14.00 Uhr beginnende Tagesveranstaltung steht unter dem Titel „Reformation und Tourismus in Magdeburg“. Dabei werden unter anderem Aktivitäten der Kirche in Magdeburg, Ausstellungspläne des Kulturhistorischen Museums und Erfahrungen einer Stadtführerin auf den Spuren Luthers in unserer Stadt vorgestellt. Die offizielle Eröffnung erfolgt durch den Beigeordneten für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, Rainer Nitsche.
Die Veranstaltung am Donnerstag, dem 3. November trägt den Titel „Magdeburg am Vorabend der Reformation“. Im Mittelpunkt stehen hier vor allem der gegenwärtige Forschungsstand zur Reformation, die Quellenlage und die Situation Magdeburgs in der Zeit um 1500. Die Referenten kommen nicht nur aus Magdeburg, sondern aus ganz Deutschland. Dazu gehört zum Beispiel der bekannte Reformationshistoriker Prof. Thomas Kaufmann aus Göttingen. Die Eröffnung des Tagesprogramms am 3. November nimmt um 10.00 Uhr Bürgermeister Dr. Rüdiger Koch vor.
Am Abend des 3. November gibt es um 19.30 Uhr im Alten Rathaus zudem einen öffentlichen Vortrag über Reliquien als Zankapfel vorreformatorischer Politik am Beispiel der Sammlung des Magdeburger Erzbischofs Ernst von Wettin. Referent ist der Kunsthistoriker Jürgen Petereit aus Trier.
Während für die Veranstaltung am 2. November das Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit und die Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH (MMKT) verantwortlich zeichnen, treten am 3. November die Wissenschaftliche Arbeitsgruppe „Magdeburg in der Reformationszeit“ unter Leitung des Stadtarchivs in Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität als Veranstalter auf. Die Arbeitsgruppe unter Federführung der Leiterin des Magdeburger Stadtarchives Dr. Maren Ballerstedt wurde vor zwei Jahren gegründet. Ihr gehören viele Magdeburger Wissenschaftler, darunter Historiker und Germanisten der Otto-von-Guericke-Universität, Vertreter aus Archiven und Museen, aus dem Telemann-Forschungszentrum, aus dem kirchlichen Bereich und aus einzelnen Vereinen und Gesellschaften an.
Hauptanliegen der Arbeitsgruppe ist die Herausgabe eines wissenschaftlichen Werkes zur Reformation in Magdeburg, das zum Reformationsjubiläum erscheinen soll. Zahlreiche Wissenschaftler aus Deutschland und darüber hinaus haben ihre Mitwirkung angekündigt.
Die Veranstaltung ist gleichzeitig der Auftakt zu einer Reihe weiterer Workshops, auf denen Forschungsergebnisse vorgestellt und offene Fragen der Forschung erörtert werden sollen. Unterstützt wird der Workshop von der Kloster Bergeschen Stiftung, der Magdeburgischen Gesellschaft von 1990 und der Schloßbrunnen Wüllner GmbH und Co.KG.
Alle interessiertes Magdeburgerinnen und Magdeburger sind dazu herzlich willkommen. Um eine vorherige Anmeldung unter der Rufnummer 03 91/5 40 25 15 oder per Mail unter archiv@magdeburg.de bzw. ines.minschke@magdeburg-tourist.de wird gebeten. Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben.