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Leverkusen, 17. Januar 2012

Bergische Integrationskonferenz ein voller Erfolg

(Kommunale Arbetsgemeinschaft Bergisch Land)„Seit vielen Jahren wird im Bergischen Land beispielhaft erfolgreiche Integrationsarbeit geleistet. Wir Landräte und Oberbürgermeister des Bergischen Landes ermutigen alle politisch Verantwortlichen, künftig noch intensiver mitzuwirken, damit kein Talent verloren geht. Wobei wir mit Integration durch Bildung jeden ansprechen wollen, also ausdrücklich nicht nur Zuwanderer."

 

Das erklärte der Mettmanner Landrat Thomas Hendele als Vorsitzender der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land (KAG). In der auch die Stadt Leverkusen Mitlgied ist, zum Abschluss der ersten Bergischen Kommunalkonferenz „Integration durch (Aus-)Bildung" am 14. Januar in Solingen.

 

Bei dieser hochrangig besetzten Veranstaltung mit Referaten der stellvertretenden nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann, der nordrhein-westfälischen Staatssekretärin Zülfiye Kaykin und des zum Rektor des Jahres in Deutschland gewählten Prof. Dr. Lambert T. Koch von der Bergischen Universität, gaben junge Frauen und Männer mit Zuwanderungsgeschichte der Integration im Bergischen ein in jeder Hinsicht sympathisches und Mut zur Zukunft machendes Gesicht. Beispielsweise eine Studentin für Maschinenbau oder ein Polizeikommissar, die mit ihrer eigenen Lebensgeschichte zu Vorbildern wurden. Ihre Erfahrung: „Generalschlüssel zum Erfolg in Schule, Beruf und Studium sind gute Deutschkenntnisse und Bildung."

 

Die federführend vom Solinger Oberbürgermeister Norbert Feith, seiner Integrationsbeauftragten Anne Wehkamp und einem Organisationsteam mit Fachleuten aus allen bergischen Kreisen und Großstädten organisierte Kommunalkonferenz machte den politischen Willen deutlich, dass das Bergische Land in Nordrhein-Westfalen beim Thema Integration weiter an der Spitze steht. Dazu veröffentlichte die KAG folgende politische Leitlinien, die sowohl von Schulministerin Löhrmann als auch von allen Diskussionsteilnehmern ausdrücklich unterstützt werden:

 

Wir setzen uns auf kommunaler Ebene für die Schaffung von strukturellen Veränderungen zur Chancengleichheit im Bildungsbereich ein.

 

Wir stehen für koordiniertes Vorgehen im Übergang Schule–Beruf–Studium unter dem Leitsatz „Kein Abschluss ohne Anschluss".

 

Wir stehen für die Kooperation mit allen Akteuren der Bildungspolitik vor Ort, damit niemand, ob mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte, verloren geht.

 

Wir stehen für das Ziel, auf kommunaler Ebene alle Möglichkeiten zu nutzen, durch gezielte Bildungsplanung die Region Bergisches Land wirtschaftlich und sozial zu stärken.

 

Neben Deutsch als Basis der gemeinsamen Kommunikation erkennen wir Mehrsprachigkeit und Unterschiedlichkeiten als Fortschritt und Mehrwert für unsere Gesellschaft an.



Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde

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