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Magdeburg, 05. März 2012

21. Magdeburger Telemann-Festtage - Theater Magdeburg präsentiert szenische Erstaufführung

In Zusammenarbeit mit dem Barockorchester „L'Orfeo“ , einem der führenden Ensembles der historisch informierten Aufführungspraxis aus Linz, präsentiert das Theater Magdeburg im Rahmen der 21. Magdeburgischen Telemann-Festtage die letzte noch zu entdeckende Telemannoper „Miriways“ als szenische Erstaufführung (überliefert ist lediglich die Uraufführung 1728 im Hamburger Theater am Gänsemarkt).

 

Regisseur Jakob Peters-Messer und Ausstatter Markus Meyer realisierten bereits 2010 in Kooperation mit „opera fuoco“ Paris unter David Stern, ebenfalls im Rahmen der Telemann-Tage, die überregional stark beachtete Inszenierung von Telemanns Oper „Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe“.

 

Unter der musikalischen Leitung von Michi Gaigg sind in „Miriways“ die Barockspezialisten Markus Volpert in der Titelrolle sowie Ulrike Hofbauer, Stefan Zenkl, Gabriele Hierdeis, Ida Aldrian sowie aus dem Magdeburger Opernensemble Julie Martin du Theil, Susanne Drexl und Ilja Werger zu erleben.

 Die Premiere von „Miriways“ ist am Sonnabend, 10. 3. 20.12, 19.30 Uhr, im Opernhaus.  Weitere Vorstellungen laufen am Sonntag, 11. 3., Freitag, 16. 3., und Sonnabend, 17. 3., jeweils 19.30 Uhr.

 

Die Oper »Miriways«, am 26. Mai 1728 an der Hamburger Gänsemarktoper uraufgeführt, gehört zu den wenigen Opern des ersten erfolgreichen deutschen Opernunternehmens, die einen schon damals zeitaktuellen Stoff behandelt. Die Geschichte entnahm Librettist Johann Samuel Müller der anonymen Lebensbeschreibung „Der Persianische Cromwel, oder Leben und Taten des MIRI-WAYS, Fürsten von Candahar und Protectoris von Persien“ eines mutmaßlich schwedischen Untergebenen des historischen afghanischen Fürsten Mir Wais. Ganz im Stile der italienischen Opera seria verarbeitet Telemann die politischen Liebeshändel in Da-Capo-Arien und würzt das Geschehen mit französisch inspirierten Orchestereinlagen und effektvollen Chören.

 

Zum Stückinhalt:

Neueste Nachrichten aus Persien, anno 1722: Miriways, Fürst aus dem afghanischen Kandahar, hat das persische Reich von Isfahan unterworfen. Die politisch heikle Situation wird durch zwei Liebesgeschichten verkompliziert. Miriways möchte den jüngsten Sohn des abgesetzten persischen Schahs Husain, Sophi, auf den Thron setzen, verlangt aber, dass dieser eine vernünftige Ehe eingeht. Doch Sophi ist in Bemira, die angebliche Schwester der Nisibis, verliebt. Besagte Nisibis, eine nach Isfahan geflüchtete Dame, liebt ihrerseits den tatarischen Fürsten Murzah, wird aber von dem persischen Fürsten Zemir heftig umworben. Erst als sich Bemira als uneheliche Tochter von Miriways (und damit als kluge politische Wahl) entpuppt und sich Murzah gegen Zemir durchsetzen kann, ist Miriways’ Macht in Isfahan gesichert.

 

 

 

Miriways

Georg Philipp Telemann
Oper in drei Akten Libretto von Johann Samuel Müller

In Kooperation mit den 21. Magdeburger Telemann-Festtagen

 

Musikalische Leitung: Michi Gaigg

Regie Jakob Peters-Messer

Ausstattung Markus Meyer

 

Premiere: Sa., 10. 3. 20.12, 19.30 Uhr, im Opernhaus.

Weitere Vorstellungen:  So., 11. 3.; Fr., 16. 3.;  Sa., 17. 3. , jeweils 19.30 Uhr

 

Kartentelefon: 0391/540-6555 oder online: www.theater-magdeburg.de

 

 

 

 






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Miriways Fotos Nilz Böhme
Miriways Fotos Nilz Böhme



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