Der Aufruf der Gewerkschaft ver.di zu einem Warnstreik könnte am Mittwoch auch die Stadtverwaltung, besonders den Städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb und das Baudezernat, betreffen. Weil Einzelheiten und der genaue Umfang voraussichtlich erst morgen früh bekannt werden, muss im Stadtgebiet ganztägig oder teilweise mit dem Ausfall der Entsorgung von Restmüll, Bioabfall und Papier gerechnet werden.
Auch die Containerabfuhr sowie die Sperrmüll- und Schadstoffentsorgung (Schadstoffmobil) könnten betroffen sein. Mit Einschränkungen muss im Fall eines Warnstreiks evtl. auch bei der telefonischen Erreichbarkeit des Sperrmüllservices, der Einsatzleitung und der Abfallberatung sowie bei der Annahme von Abfällen auf den Recyclinghöfen Hängelsberge, Cracauer Anger und Silberbergweg gerechnet werden.
Möglicherweise ausgefallene Leerungen und eventuelle Sperrmüllentsorgungen sowie die Bereitstellung und Abholung von Containern würde der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb in den nachfolgenden Tagen bis spätestens Samstag (10. März) nachholen.
Sollten auch die Bereiche Straßenreinigung und Winterdienst zum Warnstreik aufgerufen werden, stellt der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb bei Schneefall oder akut verschmutzten Straßen die Leistungserbringung im Zuge der Gefahrenabwehr sicher.
Bei einem Warnstreik im Baudezernat kann es zu Einschränkungen bei der telefonischen Erreichbarkeit kommen.