Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 15. März 2012

Letzte Chance für „Miriways“

Ottostadt Magdeburg.

 

Mit großem Erfolg bei Publikum und Kritik wurde die Premiere der Telemannoper „Miriways“  am Theater Magdeburg gefeiert. Nun ist die Koproduktion zwischen Telemann-Festtagen, dem Linzer Barockorchester „L’Orfeo“ und dem Theater Magdeburg nur noch zwei mal im Opernhaus zu erleben: Freitag, 16. 3., und Sonnabend, 17. 3., jeweils 19.30 Uhr. Jeweils um 19 Uhr gibt es für interessierte Zuschauer einen Einblick ins Werk.

 Regisseur Jakob Peters-Messer und Ausstatter Markus Meyer realisierten bereits 2010 in Kooperation mit „opera fuoco“ Paris unter David Stern, ebenfalls im Rahmen der Telemann-Tage, die überregional stark beachtete Inszenierung von Telemanns Oper „Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe“.

Unter der musikalischen Leitung von Michi Gaigg sind in „Miriways“ die Barockspezialisten Markus Volpert in der Titelrolle sowie Ulrike Hofbauer, Stefan Zenkl, Gabriele Hierdeis, Ida Aldrian sowie aus dem Magdeburger Opernensemble Julie Martin du Theil, Susanne Drexl und Ilja Werger zu erleben.

Ganz im Stile der italienischen Opera seria verarbeitet Telemann die politischen Liebeshändel in Da-Capo-Arien und würzt das Geschehen mit französisch inspirierten Orchestereinlagen und effektvollen Chören.  Gesungen wird in deutscher Sprache.

 

„Nach seinen Inszenierungen des Telemannschen "Orpheus" zeigt auch diesmal Jakob Peters-Messer, wie geschickt er mit einleuchtenden Arrangements - ohne vordergründige Aktualisierung - Telemanns Opern in den Griff bekommt und der Opernausgrabung so zum Erfolg verhilft." Fazit, Deutschlandradio

"Es ist eine sehr spielerische Inszenierung. Es treten auch Tiere auf. Es darf gelacht werden. Es gibt sehr poetische Momente. Die Kostüme sind pracht- und phantasievoll. Und sie verweisen ohne Aufdringlichkeit vom Barocken ins Zeitlos-Aktuelle. Also keine strenge historische Aufführungspraxis im Szenischen, aber doch ein sehr liebevoller, verantwortungsvoller Umgang mit einem historischen Stück! Das Publikum war begeistert." MDR Figaro

„Das L’Orfeo Barockorchester unter der Dirigentin Michi Gaigg musizierte beseelt, zuweilen auch schwungvoll zupackend. Die rhythmischen Überraschungen und die charakterisierend eingesetzten Soloinstrumente, zum Beispiel eine exorbitant schwere Hornpartie, gaben der Musik Farben und vielen Arien Unverwechselbarkeit.

Das homogene Solistenensemble war durchweg stilsicher und die Stimmen allesamt wohllautend. Mit barocker Verzierungskunst glänzte vor allem Ulrike Hofbauer als Perserprinz Sophi. Eine musikalisch einfallsreiche und inhaltlich interessante Barockoper wurde in Magdeburg ins Bühnenleben geholt, der weitere Inszenierungen zu wünschen sind“. Deutschlandfunk




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