Die Ausstellung „Festung Magdeburg“ ist ab dem kommenden Samstag (7. April) wieder im Gartenhaus des Klosterbergegartens zu sehen. Sie kann dort bis zum 30. Oktober besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Der Zugang erfolgt von der Benediktinerstraße. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Ostersonntag ist geöffnet, Ostermontag geschlossen.
Die Ausstellung über die Geschichte der „Festung Magdeburg“ wurde im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 vom Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt konzipiert. Dargestellt wird die befestigte Stadt Magdeburg von den Anfängen bis hin zu Nachnutzungskonzepten der Gegenwart.
Auf zahlreichen Schautafeln werden die Geschichte der befestigten Stadt Magdeburg und das Leben ihrer Bewohner anschaulich präsentiert. Die Ausstellung beginnt mit den archäologisch gesicherten Anfängen der Festungsanlagen vor mehr als 1.500 Jahren. Sie schlägt den Bogen bis zu den erhaltenden Militärgebäuden aus preußischer Zeit bis zur offiziellen Aufhebung der Festung vor fast 100 Jahren.
Die Ausstellungstafeln berichten über das Leben in der mittelalterlichen Befestigung ebenso wie über das Leben der Zivilbevölkerung Magdeburgs in brandenburg-preußischer Zeit. Bis heute erhaltene Mauern und Gebäude der mittelalterlichen Stadtbefestigung, preußischer Festungsbauten oder Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene Kasernenbauten sind wichtiger Teil des Magdeburger Denkmalbestandes.